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Desi

Der EDV-Dompteur im Zivilmodus

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Samstag, 2. März 2013, 03:33

Inspirierende Gadgets

Was ist ein Gadget?

Als "Gadget" bezeichnet man interessante/coole/neuartige, spaßige ... technische Gegenstände, über deren realen Nutzen man oft geteilter Meinung sein kann.
So typisches "Männerspielzeug" halt.

Beispiele für wahrlich zweifelhaft nützliches Zeug wären:
  • Klopapierhalter, die einem zum Schluss per Sprachgenerator mitteilen, wie viele Blätter man verbraucht hat.
  • Sonnenbrillen, die den gemessenen UV-Wert per Minidisplay ins Sichtfeld einblenden.
  • Elektrosmog-Warngeräte, die ein Signal geben, sobald man z. B. einem eingeschalteten Handy zu nahe kommt.
  • Teelöffel, die sich oberhalb der optimalen Trinktemperatur verformen.
  • "Universal TV-Zapper", mit denen sich unauffällig jeder handelsübliche Fernseher ausschalten lässt.
Aber auch Smartphones werden oft als Gadgets bezeichnet.

Kurzer Auszug aus Wikipedia:
Eine große Rolle spielt der Spaßfaktor eines Gadgets: Geräte, die sich als Gadget definieren, sind oft Grenzgänger zwischen sinnvoller Funktionalität und Verspieltheit. Der Duden definiert Gadget als „kleiner, raffinierter technischer Gegenstand“. Oft werden Gadgets auch mit Geschenken assoziiert.


Die einschlägigen Shops sind ja voll von solchem (meist belanglosem) Zeugs.
Hier verlinke ich lediglich solche Web-Fundstücke, bei denen ich ein größeres Potenzial erkenne; deren Funktionsprinzipien wirklich raffiniert sind; von denen ein Technik-Bastler inspiriert wird, für eigene und durchaus sinnvolle Projekte.

Sensorarmband steuert PC und Gadgets

3D-Gestenerkennung mit nur 5 Elektroden

Arm als Antenne: Kommunikation über Körperteile
.
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"Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein"
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Desi« (12. Mai 2013, 17:09)


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Sonntag, 12. Mai 2013, 10:14

Fahrrad-Scheinwerfer als Projektor ...

... und die damit angestrahlte Straße wird quasi zum Display, bzw. zur Leinwand.

http://hackaday.com/2013/03/06/dynamic-b…d-as-a-display/

Warum habe ich diese Idee nicht gehabt?
So'n Zeug ist sonst genau nach meinem Stil! Und die Idee ist so naheliegend, fast banal.
.
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Mittwoch, 29. Mai 2013, 02:40

Knetbarer Touchscreen

Nicht direkt ein Gadget, aber man darf vermuten, dass diese Erfindung künftige Gadgets beeinflussen wird:
http://heise.de/-1859713

Wobei: Solange dieser Vorserientyp noch mit Projektoren arbeitet, ist das Ding in der Praxis wohl wenig tauglich.
Doch selbst ohne Bilddarstellung regt das Teil meine Phantasie an.

Die Bilder auf folgender Seite demonstrieren die Möglichkeiten:
http://dhairyadand.com/sec/?page=projects&id=obake
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Mittwoch, 15. Januar 2014, 19:57

Neuartige Fahrradbeleuchtung

Ich habe kürzlich diese phänomenale Fahrradbeleuchtung entdeckt. Leider ist sie mit über 200 USD etwas sehr teuer.
Die Revolights!
http://revolights.com

Hat jemand eine Idee, wie sie es schaffen, dass die LED's nur in einem bestimmten Bereich leuchten?

Hoffe ihr findet die LED's genauso cool wie ich :)
:-)

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 08:44

Hallo Hannes,

ja, das Prinzip ist nett. Und es ist einfach.
Es muss halt ständig (oder mit genügender Häufigkeit) die momentane Position des Rades ausgewertet werden. Das kann auf verschiedene Weise geschehen.

Naheliegend (und bei dem Revolight auch der Fall) ist die Verwendung von Magnetsensoren, die bei Drehung des Rades an einem fixierten Magneten vorbei flitzen.
Siehe hier:
http://revolights.com/pages/howitworks

Wobei ich kritisch anmerken muss, dass ich es für pure Energieverschwendung halte, dass dieses Revolight den Bereich bis zu der Stelle, wo der Reifen den Boden berührt, beleuchtet.
Unter dem Vorderrad braucht man nichts zu beleuchten, denn erstens kann man diesen Bereich als Fahrer ohnehin nicht sehen; zweitens ist es schlichtweg zu spät, wenn man eine Scherbe dann sieht, wenn man sie praktisch schon im Reifen hat ...
Meines Erachtens kann man sich die Ausleuchtung des Bereichs bis mindestens einen Meter vor der Stelle der Bodenberührung sparen.

Weiterhin sollte der vorne ausgeleuchtete Bereich breiter sein.
Wie die animierten Bilder zeigen, ist der ausgesendete "Lichtbalken" (es ist ja eher ein Balken, kein Kegel) derart schmal, dass man in Kurven noch weniger sieht, als bei einem herkömmlichen Fahrrad-Scheinwerfer.
Man sieht halt nur das, was sich wirklich exakt geradlinig vor der Radachse befindet.
Unter den Vorderrad wird also unnötig Licht verschwendet, wohingegen der vorne angestrahlte Bereich deutlich zu schmal ist.

Doch mit dem gezeigten Prinzip diesen Bereich zu verbreitern, halte ich auch nicht für sinnvoll. Denn dann haben wir von oben betrachtet (aus der Vogelpespektive) wieder einen Lichtkegel, der von einem Punkt ausgeht (der in Wahrheit eine Gerade ist, aber das spielt keine Rolle), also effektiv das Gleiche, wie bei einem herkämmlichen Fahrrad-Scheinwerfer.


Was mir persönlich sinnvoller erscheint, damit der Fahrer optimale Sicht hat:
Zwei Scheinwerfer, die am Lenkergriff montiert sind.
Dadurch ist ganz automatisch Breite gegeben. Diese Scheinwerfer können daher stärker gebündelt sein und somit die Sichtweite erhöhen.

Selbst bei identischer Energie (also zwei Scheinwerfer, die mit halber Leistung eines einzelnen, herkömmlichen Scheinwerfers strahlen), hätte man so eine bessere Ausleuchtung bei weniger Lichtverschwendung erreicht.

Wenn ich oben "der Fahrer" in Fettschrift schrieb, dann tat ich das deshalb, weil es ja außerdem noch den Effekt des "gesehen-werdens" gibt. Zumindest bei diesem Aspekt kann das Revolight natürlich trumpfen.

Noch watt:
Ein richtig gutes System würde bei Kurvenfahrten die Strahlrichtung in Richtung des Lenkerausschlags nachführen, damit der Fahrer besser sehen kann, was in der Kurve schräg vor ihm liegt.
Fährt man z. B. in eine Linkskurve, so wäre es günstig, wenn die Leuchtrichtung stärker nach links schwenkt, als durch den Lenkerausschlag gegeben.
Mit dem herkömmlichen Scheinwerferprinzip wäre so etwas viel einfacher zu realisieren, als mit dem Revolight

Fazit:
Nette Idee, aber IMHO nicht wirklich empfehlenswert.
Dennoch vielen Dank für den Input!

Und vielleicht spornen meine Gedanken ja einen Tüftler dazu an, endlich mal ein wirklich gutes Fahrradlicht zu entwickeln.
Wobei es in Deutschland leider immer schwierig ist, für wirklich neueartige Produkte eine Zulassung zu bekommen.
Da gibt es in den drögen Amtsstuben halt altbackene Vorschriften für Verkehrssicherheit - da kann man als kluger Mensch nicht einfach frech daher kommen und die seit dem Mittelalter praktizierten Dinge besser machen ...
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Montag, 20. Januar 2014, 11:33

Hey Danke für die ausführliche Antwort.

Ich stimme dir in all deinen Punkten zu, nur wenn es im Stadtverkehr ums gesehen werden geht, können die revolights punkten.

A fork-mounted magnet and an integrated accelerometer provide speed and orientation data to the rings, allowing the LEDs to illuminate only when oriented at the front or rear of the bicycle.



Jetzt habe ich die entscheidende Stelle auch gefunden...


LG Hannes

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Montag, 20. Januar 2014, 17:58

nur wenn es im Stadtverkehr ums gesehen werden geht, können die revolights punkten.
Ja, wobei man sich dann erstens den Schnickschnack mit den Magnetsensoren und Beschleunigungssensor schenken kann; zweitens genügt für das bloße "gesehen werden" ein Bruchteil der Lichtleistung, so dass ein wesentlich kleinerer Akku ausreichen würde. Bzw. es könnte eine wesentlich längere Betriebszeit erreicht werden.

Da war wohl einfach jemand vom Prinzip der Propelleruhren (Google ist Dein Freund) inspiriert und wollte das unbedingt adaptieren.

Aber genau dazu ist dieser Thread auch gut!
Es geht hier gar nicht darum, ob ein Produkt praxistauglich ist, oder nicht. Es geht vielmehr um die Inspiration. Um die Anregung, für womöglich ganz anders geartete Produkte.

Mir hat Dein Input z. B. die Augen geöffnet, dass zwei am Lenker montierte Scheinwerfer eine bessere Lösung wären, da sie bei identischer Energiemenge eine vorteilhaftere Ausleuchtung bewirken, als ein einzelner Scheinwerfer.
Hat dann mit dem Revolight nichts mehr zu tun, folgt aber aus den dadurch angestoßenen Überlegungen.
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Dienstag, 11. März 2014, 21:51

DIY Digital Wristwatch

Zak Kemble beschreibt in seinem Blog den Selbstbau einer Armbanduhr mit grafischem OLED-Display und einem ATmega328P als Hirn:

http://blog.zakkemble.co.uk/diy-digital-wristwatch/

Mal vom Design abgesehen, dessen scharfe Ecken sicherlich dauernd am Ärmel ratschen, ist es aus elektronischer Sicht interessant, was er da treibt.
Man beachte auch das Video und wie viele Funktionen er in dem kleinen AVR-Controller untergebracht hat!

"Im Prinzip" gefällt mir der verwendete, kleine Navigationsschalter sehr gut, den Farnell unter der Bestellnummer 1316992 führt!
- Wenngleich ich an dessen Langlebigkeit in staubiger Umgebung zweifel. Das recht magere Datenblatt macht dazu keine Angaben, aber den Bildern nach zu urteilen, ist der Schalter weder wasserdicht (Regen!) noch staubdicht. Am Handgelenk, unter dem Ärmel, ist Staub auf jeden Fall ein Thema.

Die Basics zur Ansteuerung solcher süßen OLED-Displays vermittelt Adafruit .
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Donnerstag, 27. März 2014, 19:00

An das Vorposting anknüpfend ...

... schicke, kleine OLED-Displays für "Wearables" gibt es u.a. hier:

http://www.microduino.cc/Modules/OLED
http://www.buydisplay.com/default/serial…e-64x48-ssd1306
http://www.glyn.de/News-Events/Newslette…aktiv-einsetzen

Ohne Hilfsspannung an 3,3V lauffähig (Lithium-Akku!) und einfach per I2C oder SPI ansteuerbar. Schicke Teile!


Selbstflüsternd, dass auch die E-Bucht ergiebig ist, wenn man dort nach "OLED" sucht.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_sacat=0&_…kw=OLED&_sop=15

Wobei dort der jeweilige Chinese des geringsten Misstrauens nicht unbedingt so klug ist, auch das nötige Datenblatt zu seinem Discount-Artikel zu verlinken ...
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Montag, 21. März 2016, 23:16

Ein EKG in der Scheckkarte

Knopfzelle dran und das OLED-Display stellt nach Berührung zweier Kontaktflächen ein EKG dar, wie ein Oszilloskop.

https://geektimes.ru/company/medgadgets/…71930/#habracut

Jaja, ich weiß, Ihr könnt kein Russisch.
Aber dort ist neben dem eingebundenen, angenehm kurzen Anwendungsvideo auch der Schaltplan und das Layout gezeigt also nicht meckern!
Außerdem gibt es www.translate.yandex.com ...


Bei mir rattert es ja im Kopf, wozu man dieses (vermutlich billige) Gadget sonst noch zweckentfremden könnte ...
.
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Freitag, 6. Mai 2016, 23:52

Smartwatch mit SkinTrack

Ein Lösungsansatz für das Problem der viel zu winzigen Touchflächen von Smartwatches:

t3n.de: SkinTrack macht deine Haut zur Touch-Oberfläche

(Man beachte das dort eingebundene Video)

Ideen dieser Art spuken schon seit mindestens 20 Jahren in meinem Hirn herum. Und den Trick mit dem HF-Signal durch die Haut griff ich vor rund zwei Jahren für ein andersartiges Projekt auf, das aber aus Zeitgründen (und mangels Kohle für die nötigen Investitionen) vertagt und vertagt und vertagt wurde.
Es ist immer wieder ein ulkiges Gefühl, wenn man sieht, wie andere endlich etwas durchziehen, was man schon vor langer Zeit selbst auf der Agenda hatte, damals jedoch aus diversen Gründen nicht realisierte. Das passiert mir oft!

Ich könnte mal ein finanzstarkes Partner-Unternehmen im Rücken gebrauchen, das einen Visionär fair behandelt und dessen Ideen aufgreift!

Als Einzelkämpfer, der sich um jedes Detail selbst kümmern muss, kommt man nur langsam voran, wenn man Projekte ausheckt, an denen besser ein ganzes Team kompetenter Leute arbeiten sollte.
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Samstag, 7. Mai 2016, 00:43

Grins - in Bezug auf obiges Posting ...

... sei noch das hier angemerkt:

Siemens hat in 80er Jahren Idee für VoIP abgelehnt

Ja, genau so kenne ich das!
Und explizit Siemens hatte bei mir seit jeher exakt dieses Image: Überheblich, träge, blind für Innovationen und triefend arrogant gegenüber Leuten mit wahren Visionen.

Siemens möge mich dafür nicht verklagen - ich schreibe nur, was stets mein ganz persönlicher, ergo hochgradig subjektiver Eindruck von diesem Unternehmen war.
Und "Siemens" ist da quasi Synomym für deutsche Großunternehmen an sich.
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