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Leo

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Montag, 22. Juli 2019, 10:12

Terra Mobile 1529 lädt nicht

Hi,

hab hier ein Terra Mobile 1529 bei mir liegen welches nicht lädt.
Akkubetrieb ist aber möglich.
Wenn ich den Netzteilstecker am Notebook stark bewegt habe dann leuchtete kurz die
Lade LED am Notebook.
Habe darauf die Netzbuchse gewechselt, dies brachte aber leider nicht den gewünschten Erfolg.
Zweites Netzteil, selber Symptome.

Ich denke hier handelt es sich um thermische Verspannungen / Wackelkontakt.
Bzw. habt ihr noch eine Idee was es sein könnte?

Grüße
Leo
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2

Montag, 22. Juli 2019, 12:16

Sind beide Netzteile original?
Ich frage deshalb, weil nur da gewährleistet ist (bzw. sein sollte), dass der Stecker perfekt passt. Ein Nachbau könnte mechanisch leicht differieren, so dass kein zuverlässiger Kontakt zustande kommt.

Gar nicht mal selten sitzt der Wackelkontakt auch im Stecker. Das jetzt nicht auf Terra Mobile bezogen, sondern generell. Da bricht gerne mal der Lötkontakt unter der Plastik-Ummantelung. Bei zwei Netzteilen ist das zwar unwahrscheinlich, aber kotzende Pferde... Apotheke ...

Vielleicht schaffst Du es, das Voltmeter, oder Oszi direkt am Pluspol der Buchse anzusetzen? Also nicht erst an der Lötstelle, sondern schon vorher, wirklich da, wo das Metall des Plus-Anschlusses aus der Buchse heraus kommt, noch vor der Lötstelle.
Geht zwar nicht bei jeder Buchse, aber schau doch mal.
Wenn schon ganz direkt am Pluspol die Unterbrechungen auftreten, dann wissen wir auf jeden Fall schon mal, dass die Platine des Mainboards über jeden Verdacht erhaben ist.

Wenn dem so sein sollte, dann musst Du durch sachverständiges Wackeln am Stecker herauszufinden versuchen, ob das Problem im Stecker liegt, oder ob der Kontakt vom Stecker zur Buchse mangelhaft ist.


Falls Du aber zum Schluss kommst, dass am Pluspol der Buchse die Welt noch voll in Ordnung ist, dann muttu Dir halt die Platine im Bereich der Buchse noch einmal gaaanz kritisch anschauen. Da könnte ein Haarriss in der Leiterbahn sein. Oder die Durchkontaktierung ist innen ruiniert.


Ein genereller Tipp:
Ich mache immer Fotos von all meinen Arbeitsschritten. Pro Gerät fallen bei mir im Schnitt 20 Fotos an. Manchmal weniger, manchmal auch mehr.
Ich fotografiere:
  1. Das Gerät von allen Seiten, noch vor dem Lösen der ersten Schraube (dann gibt es später keine Diskussion über angeblich "neue" Kratzer und so).
  2. Den Zerlege-Prozess. Also Serviceklappe ab (knips), Tastatur raus (knips), Oberschale ab (knips), die Innenseite der Oberschale (knips) - das kann nützlich sein, falls es beim späteren Zusammenbau mal Unklarheiten geben sollte.
  3. Das ausgebaute Mainboard von beiden Seiten.
  4. Die Kühlfläche des abgeschraubten Kühlkörpers und den Gegenpart, also die gekühlten Chips. Damit ist erstens dokumentiert, dass man die Wärmeleiutpaste augetauscht hat, zweitens gibt es ja komplziertere Fälle, wo teilweise Wärmeleitpads zum Einsatz kommen, statt Paste. Und diese Pads gibt es in unterschiedlichen Dicken. Sie gehen auch leicht mal verloren, daher gleich nach Abschrauben des Kühlkörpers ein Foto machen, das den Originalzustand festhält!
  5. Bei einem Buchsentausch fotografiere ich zuerst beide Platinenseiten des Ist-Standes, vor dem Auslöten. Nach dem Auslöten und der Reinigung der Lötstellen mache ich wieder zwei Fotos, anhand derer man den Zustand dieser Platinenstelle exakt beurteilen kann. Nach dem Einlöten der neuen Buchse mache ich wieder zwei Fotos.

Wenn also mal nach getaner Arbeit Probleme auftauchen sollten, dann ermöglichen es einem diese vielen Bilder, eventuellen eigenen Pfusch zu finden, bzw. übersehene Details.
Z. B. der erwähnte Haarriss in der Leiterbahn. Mit bloßem Auge ist sowas kaum bis gar nicht erkennbar. Aber mit guten Fotos, in starker Vergrößerung, erkennt man es dann.

Faustfomel: Lieber einige Bilder zu viel, als eines zu wenig!
Wenn man doch mal ein Bild zu wenig hat, dann ist es nämlich grundsätzlich genau das entscheidende!
Manche Stellen fotografiere ich daher tatsächlich mehrfach, mit Zusatzlicht aus verschiedenen Richtungen, damit entscheidende Details nicht abgeschattet bleiben können.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte möglichst öffentlich im Forum stellen! -
Telefonische Reparaturtipps sind ab sofort kostenpflichtig, siehe hier:
https://www.edv-dompteur.de/forum/index.…ad&threadID=504

Leo

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3

Mittwoch, 24. Juli 2019, 22:33

Fall gelöst! Spule PL1, welche direkt nach dem + Kontakt der Netzbuchse kommt, hatte einen Riss in der Lötstelle.

Hier waren nur noch 2,4 V zu messen mit angeschlossenem Netzteil.

Jetzt wieder saubere 19 V :562:

Sorry für den unnötigen Aufwand durch den Thread, hätte besser vorher messen sollen bevor ich gleich was poste :198:



Aber Dankeschön für die Hilfe und Unterstützung EDV-Dompteur :189:
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