Sie sind nicht angemeldet.

1

Mittwoch, 15. Juli 2020, 09:57

Surface Book 1704 - Schneeschaden aka Wasserschaden

Moin!

Habe von einem bekannten wegen Neuanschaffung, sein altes Surface geschenkt bekommen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen, hatte er das letzten Winter, am geöffneten Fenster stehen und ging zur Arbeit. Zum Feierabend, befanden sich dann 2 cm Schnee auf der Tastatur.

Seit dem funktioniert sie nicht mehr. Der Tablet Teil, ist aber noch komplett in Ordnung. Bin so weit ganz fit was "kleine" Reparaturen an geht. Alles was mit Tausch von Teilen / flashen von Software zu tun hat, stellt kein Problem dar. Wenn es ans Löten geht, bin ich aber raus :D .

Nun war mein Plan die Tastatur zu öffnen und zu schauen ob ich korrodierte Kontakte entdecke / die Teile mit Iso zu säubern. Die Backplate hab ich schon unten, die war reingeklebt als gäbe es kein Morgen mehr


Aktuell warte ich auf meinen T3, da mein altes Set, keinen hatte.

Folgend die Symptome:

- steckt man das Ladekabel an die Base ohne Tabletteil dran, blinkt die LED an der Taste zum Bildschirm unlocken ein mal rot, sonst nichts
- das Gleiche tut sie auch, wenn kein Akku in der Base ist und man das Ladekabel an steckt
- mit Tablet an der Tastatur, leuchtet die LED durchgängig rot

Kann jemand anhand der Symptome schon was sagen und / oder mich zu nem Bauteil verweisen, das ich mir besonders genau anschauen sollte?

Liebe Grüße, Schnoinsch

2

Mittwoch, 15. Juli 2020, 10:43

Nachtrag (entweder bin ich blind oder da ist kein editier Button, also bitte nicht für den Doppelpost steinigen):

Hab noch mal nachgehakt. Er meint es hätte reinge"schneeregnet" - auf der Tastatur selbst war kein Schnee aber etwas feucht. Das Surface stand auf einem Stapel Zeitungen und die wären nass gewesen.

Das Interessanteste: Er hat es etwas trocknen lassen und danach ging es noch einen Tag. Erst am 2ten Tag danach dann der Komplettausfall.

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 1 692

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 15. Juli 2020, 14:19

Willkommen im Forum, Schnoinsch!

Hast Du für Deinen Avatar ein Frauengesicht in ein Bild von "der schreckliche Sven" gemorpht? ;-)


Zum Thema:
Flüssigkeitsschäden nach so langer Zeit kann man bei Tastaturen als aussichtslos abhaken.
Nichts stirbt bei einem Notebook, das Flüssigkeit ausgesetzt war, schneller, als die Tastatur.

Für das Mainboard gilt (schon bei harmlosem Wasser): Länger als drei Tage her - forget it!
- Ist zwar nur eine Faustregel, es gibt auch manchmal Glücksfälle, aber Du hast damit eine Vorstellung von der Hausnummer.
Und nasse Tastaturen sterben binnen Stunden, statt Tagen. Und die sind schlicht irreparabel.


Bei Flüssigkeitseinwirkung gilt generell:
  1. Netzteil abziehen
  2. Akku raus (wenn überhaupt möglich)
  3. Noch am selben Tag zum Service-Fritzen! Tunlichst nicht erst morgen, sondern heute!

Wenn ich einen Flüssigkeitsschaden auf den Tisch bekomme, dann schiebe ich alle angefangenen Rechner zu Seite und ziehe den vor! Denn da rennt einem die Zeit davon.
Macht ein Arzt genauso: Wird jemand mit 'nem Herzinfarkt in die Praxis getragen, dann müssen die Erkälteten damit leben, dass ihnen spontan das Stethoskop von der Brust genommen und das Hölzchen aus dem Mund gezogen wird.


Schau mal bei eBay, ob Du da die defekte Einheit im Stück ergattern kannst.
Alle Versuche, mit Alkohol noch was zu retten, werden vergebens sein, glaube mir.

Nachtrag (entweder bin ich blind oder da ist kein editier Button, also bitte nicht für den Doppelpost steinigen):
Den Button kriegst Du gleich ...
Und was Doppelpostings betrifft: die sind in diesem wundervollen Forum erlaubt!
Ich überlasse es dem User, ob er selbst es für sinnvoll erachtet, sein Anliegen in mehrere Postings hintereinander zu splitten.
(Mir unbegreiflich, warum das woanders zumeist untersagt ist!)
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte öffentlich im Forum stellen, nicht telefonisch! -
*** Aktuelles Projekt (macht mit!): https://www.startnext.com/vorteximedes ***

4

Donnerstag, 16. Juli 2020, 12:46

Willkommen im Forum, Schnoinsch!

Danke :)
Hast Du für Deinen Avatar ein Frauengesicht in ein Bild von "der schreckliche Sven" gemorpht?

Glaub da lag noch so´n "Schönheits" Filter drüber, der die Augen bissl retuschiert und alles bissl glättet, Haare sind aber original :D

Zum Thema:
Flüssigkeitsschäden nach so langer Zeit kann man bei Tastaturen als aussichtslos abhaken.
Nichts stirbt bei einem Notebook, das Flüssigkeit ausgesetzt war, schneller, als die Tastatur.

Kacke. 3 Tage sind längst rum, geht nun Richtung 9 Monate.

Ist halt schad drum. Als reines Windows Tablet ist es schon zu gebrauchen, ist ja zumindest noch nicht komplett outdated von der Hardware her. Aber ohne die Akku-Base ist die Laufzeit schon ziemlich schwach. Der Gedanke das Photoshop damit super wäre, ist auch schnell gestorben, da ich einfach meine Shortcuts und vor allem dauernd STRG / ALT / Mausrad brauch.

Die meiste Zeit, läuft Android in ner Virtual Box, in der dann meine Comic App läuft die es für Windows nicht gibt, weil der Display deutlich besser und vor allem größer, als der von meinem alten Tablet ist - dafür is das Teil schon bissl schad.

Hatte schon bissl nach Ersatz gestöbert aber preislich ist das dank der Reparatur Politik die Microsoft beim Surface an den Tag gelegt hat, fast schon lächerlich wenn man bedenkt was an Hardware in der Base steckt, oder besser gesagt, nicht steckt.

Die Bestellung bei Amazon konnte ich eh nimmer stornieren, da bereits versendet, sprich T3 und ne frische Pulle Iso sollten heute kommen. Ausseinanderschrauben werd ich also trotzdem mal, auch wenn ich nun weis, dass es wenig bis nix bringen wird. Aber gibt wohl schlimmere Arten nen Nachmittag mit Beschäftigung zu füllen.

Sollte mir irgendwas besonderes auf fallen oder es gar auf magische Weise wieder funktionieren, berichte ich natürlich.

In jedem Fall, herzlichen Dank für die Antwort und Einschätzung.

Grüßle, Schnoinsch


Edit von EDV-Dompteur: Das schreckliche Bild (mit Einverständnis des Users) entfernt.

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 1 692

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 16. Juli 2020, 15:40

Boaah, ist das Bild brutal! :-(

Als traumatisierter, "militanter Nichtraucher" zucke ich bei so etwas echt zusammen! Gesicht mit 'nem Qualmstengel in Großaufnahme!
- Feindberührung!

Darf ich das Bild bitte aus Deinem Posting löschen?

(Natürlich habe ich hier eh Hausrecht, aber ich pflege die Wünsche meiner User zu respektieren und zu berücksichtigen)
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte öffentlich im Forum stellen, nicht telefonisch! -
*** Aktuelles Projekt (macht mit!): https://www.startnext.com/vorteximedes ***

6

Donnerstag, 16. Juli 2020, 21:04

Boaah, ist das Bild brutal! :-(

Als traumatisierter, "militanter Nichtraucher" zucke ich bei so etwas echt zusammen! Gesicht mit 'nem Qualmstengel in Großaufnahme!
- Feindberührung!

Darf ich das Bild bitte aus Deinem Posting löschen?

(Natürlich habe ich hier eh Hausrecht, aber ich pflege die Wünsche meiner User zu respektieren und zu berücksichtigen)



Mach ruhig vom Hausrecht gebrauch :-)
Sollte ja nur die Haarpracht vermitteln, nicht den Fakt das ich (noch) Raucher bin. Sind aber aber eh "nur" noch 10-15 kleine, selbst Gedrehte mit 2 Filtern statt einem.

7

Freitag, 17. Juli 2020, 03:03

tastatur Wasserschaden

Ich habe hier eine Tastatur von Microsoft über die lief mal wein. Das war aber schon lange her .
Trotzdem hatte ich diese Tastatur mal in destiliertem Wasser eingelegt und dann getrocknet. Erst nach etwa 1 Woche funktionierte diese Tastatur problemlos.
Aber meistens hatte der Trick mit in Wasser legen nicht funktioniert.
hatte das schon mit Notebooktastaturen ausprobiert. Die müssen dann in der Regel getauscht werden.
Bei einem Wasserschaden ist es wichtig möglichst schnell das Gerät vom Strom zu trennen und wenn möglich den Akku entfernen. Dann am besten mehrere TAGe trocknen lassen.
Gerät sofort ausschalten und nicht mehr einschalten oder gar aufladen!!

Der Grund warum man da schnell reagieren muss ist der, dass durch die Elektrolyse des Wassers sich immer mehr Metallionen im Wasser ansammeln. Dadurch wird die Leitfähigkeit des Wasser noch besser und die elektrochemische Kotrosion kann noch schneller fortschreiten.
Ich wollte es mal genauer wissen und habe dazu einen einfachen Versuch gemacht. habe einfach durch eine leiterbahn mit 2 aufgelöteten Kondensatoren strom fliesen lassen und gewartet was passiert. Das ganze in ein glas wasser gelegt.
Die Ergebnisse von meiner Wasserschadensimulation mit Bildern könnt Ihr auf meiner Seite sehen: https://christian-reber.jimdofree.com/mi…-wasserschaden/

8

Freitag, 17. Juli 2020, 16:08

Ich habe hier eine Tastatur von Microsoft über die lief mal wein. Das war aber schon lange her .
Trotzdem hatte ich diese Tastatur mal in destiliertem Wasser eingelegt und dann getrocknet. Erst nach etwa 1 Woche funktionierte diese Tastatur problemlos.
Aber meistens hatte der Trick mit in Wasser legen nicht funktioniert.
hatte das schon mit Notebooktastaturen ausprobiert. Die müssen dann in der Regel getauscht werden.
Bei einem Wasserschaden ist es wichtig möglichst schnell das Gerät vom Strom zu trennen und wenn möglich den Akku entfernen. Dann am besten mehrere TAGe trocknen lassen.
Gerät sofort ausschalten und nicht mehr einschalten oder gar aufladen!!

Der Grund warum man da schnell reagieren muss ist der, dass durch die Elektrolyse des Wassers sich immer mehr Metallionen im Wasser ansammeln. Dadurch wird die Leitfähigkeit des Wasser noch besser und die elektrochemische Kotrosion kann noch schneller fortschreiten.
Ich wollte es mal genauer wissen und habe dazu einen einfachen Versuch gemacht. habe einfach durch eine leiterbahn mit 2 aufgelöteten Kondensatoren strom fliesen lassen und gewartet was passiert. Das ganze in ein glas wasser gelegt.
Die Ergebnisse von meiner Wasserschadensimulation mit Bildern könnt Ihr auf meiner Seite sehen: https://christian-reber.jimdofree.com/mi…-wasserschaden/



Klingt plausibel, das erklärt auch warum es noch nen Tag ging. Quasi so lange, bis das Wasser mit mehr Metallionen angereichert war. Die Alkoholaktion hab ich mittlerweile auch beendet. Gleiches Ergebnis. Die LED an der Taste mit der man den Bildschirm zum Abziehen unlocked, blinkt ein mal rot wenn man das Ladekabel anschließt und ansonsten keine Reaktion. Wirklich schade. Das Tablet alleine hat halt ne Laufzeit von ~ 1,5 Stunden. Und das ist nur wenn ich bissl surf / Comics les. Bei nem Spiel oder wenn Photoshop Rechenleistung fordert, wirds eher ne halbe Stunde sein - also ziemlich unbrauchbar. Die Tastatur würde mich ja notfalls ned mal so interessieren. Aber das Tablet hat KEINE Anschlüsse, kein USB, nix. Nur die 2 in der Base, die auch den großen Akku beherbergt.

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 1 692

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

  • Nachricht senden

9

Freitag, 17. Juli 2020, 16:43

Ich habe hier eine Tastatur von Microsoft über die lief mal wein. Das war aber schon lange her .
Trotzdem hatte ich diese Tastatur mal in destiliertem Wasser eingelegt und dann getrocknet. Erst nach etwa 1 Woche funktionierte diese Tastatur problemlos.
;-) Cristian, das war aber keine Notebook-Tastatur, oder?
Diejenige Notebook-Tastatur, die nach einer Woche Einwirkung von Wein noch rettbar ist, möchte ich kennen lernen!

Externe USB-Tastaturen können solider sein, keine Frage. Da ist oft eine echte Platine unter den Tasten, womöglich goldbeschichtete Kontaktflächen, Lötstopplack über dem Kupfer.
Aber in Notebooks kommen ja immer nur aufgehauchten Leitschichten zum Einsatz, mit Kontaktflächen aus Graphit. Das gammelt ruckzuck weg.

Graphit hat in der elektrochemischen Spannungsreihe einen mit Eisen vergleichbaren Wert.
Kupfer-Legierungen stehen in dieser Reihe tiefer. Wie tief, ist von der Legierung abhängig. Jedenfalls gammelt die hauchzarte Kupferschicht weg.


Die Alkoholaktion hab ich mittlerweile auch beendet. Gleiches Ergebnis.
Bei Dir war es zwar nur eine Tastatur, aber wäre es ein Mainboard, dann könnte Deine Rettungsaktion noch gar nicht beendet sein.
Für Mainborads gilt: Nach dem ausgiebigen Bad in Isopropanol (dem andere Bäder voran gingen), bläst und föhnt man zunächst alles trocken, bis man denkt, nun hätte man aber dreichach jedes Wasser- und Alkohol-Molekül. Und dann föhnt man noch länger, bis jedes Flüssigkeitsmolekül sogar fünffach weg sein sollte.
- Ist es aber nicht!

Wasser kann in Kunststoffe eindiffundieren. Das gilt auch für die Resin-Ummantelung der ganzen Chips.
Da kann man föhnen, bis die vom Dauergeräusch genervten Nachbarn klingeln, aber im Inneren der Chips steckt noch immer eindiffundierte Feuchtigkeit.
Darum gehört ein Mainboard dann zusätzlich noch für satte 24 Stunden auf die Zentralheizung, oder in den Backofen!
Und man denke nicht, über Nacht wäre bereits genug! Nein, ist es nicht - 24 Stunden! Gerne länger.

In Bauteile eindiffundierte Feuchtigkeit verursacht beim Löten den berüchtigten Popcorn-Effekt , der die Bauteile platzen lässt, wenn die zugeführte Hitze das eingedrungene Wasser verdampfen lässt.

Darum liefern Hersteller ihr Bauteile mit einem Feuchtigkeitsindikator aus, der die Farbe wechselt, wenn auch bloß die Luftfeuchtigkeit zu hoch war.
Im Falle eines Farbumschlags müssen die Bauteile dann "gebacken" werden (bei unter 100 Grad), um sie gründlich durch und durch zu trocknen.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte öffentlich im Forum stellen, nicht telefonisch! -
*** Aktuelles Projekt (macht mit!): https://www.startnext.com/vorteximedes ***

10

Sonntag, 19. Juli 2020, 17:50

Ich habe hier eine Tastatur von Microsoft über die lief mal wein. Das war aber schon lange her .
Trotzdem hatte ich diese Tastatur mal in destiliertem Wasser eingelegt und dann getrocknet. Erst nach etwa 1 Woche funktionierte diese Tastatur problemlos.
;-) Cristian, das war aber keine Notebook-Tastatur, oder?
Diejenige Notebook-Tastatur, die nach einer Woche Einwirkung von Wein noch rettbar ist, möchte ich kennen lernen!

Externe USB-Tastaturen können solider sein, keine Frage. Da ist oft eine echte Platine unter den Tasten, womöglich goldbeschichtete Kontaktflächen, Lötstopplack über dem Kupfer.
Aber in Notebooks kommen ja immer nur aufgehauchten Leitschichten zum Einsatz, mit Kontaktflächen aus Graphit. Das gammelt ruckzuck weg.

Graphit hat in der elektrochemischen Spannungsreihe einen mit Eisen vergleichbaren Wert.
Kupfer-Legierungen stehen in dieser Reihe tiefer. Wie tief, ist von der Legierung abhängig. Jedenfalls gammelt die hauchzarte Kupferschicht weg.


Die Alkoholaktion hab ich mittlerweile auch beendet. Gleiches Ergebnis.
Bei Dir war es zwar nur eine Tastatur, aber wäre es ein Mainboard, dann könnte Deine Rettungsaktion noch gar nicht beendet sein.
Für Mainborads gilt: Nach dem ausgiebigen Bad in Isopropanol (dem andere Bäder voran gingen), bläst und föhnt man zunächst alles trocken, bis man denkt, nun hätte man aber dreichach jedes Wasser- und Alkohol-Molekül. Und dann föhnt man noch länger, bis jedes Flüssigkeitsmolekül sogar fünffach weg sein sollte.
- Ist es aber nicht!

Wasser kann in Kunststoffe eindiffundieren. Das gilt auch für die Resin-Ummantelung der ganzen Chips.
Da kann man föhnen, bis die vom Dauergeräusch genervten Nachbarn klingeln, aber im Inneren der Chips steckt noch immer eindiffundierte Feuchtigkeit.
Darum gehört ein Mainboard dann zusätzlich noch für satte 24 Stunden auf die Zentralheizung, oder in den Backofen!
Und man denke nicht, über Nacht wäre bereits genug! Nein, ist es nicht - 24 Stunden! Gerne länger.

In Bauteile eindiffundierte Feuchtigkeit verursacht beim Löten den berüchtigten Popcorn-Effekt , der die Bauteile platzen lässt, wenn die zugeführte Hitze das eingedrungene Wasser verdampfen lässt.

Darum liefern Hersteller ihr Bauteile mit einem Feuchtigkeitsindikator aus, der die Farbe wechselt, wenn auch bloß die Luftfeuchtigkeit zu hoch war.
Im Falle eines Farbumschlags müssen die Bauteile dann "gebacken" werden (bei unter 100 Grad), um sie gründlich durch und durch zu trocknen.


Und den Horizont noch ein kleines bisschen weiter erweitert, danke dafür.

Hab noch etwas gehadert, eiiiigentlich brauch ich keinen Laptop. Aber allein das schnöede Thema Comics.. Nachdem ich nun von 3000x2000 Pixeln verwöhnt bin, schreien mich 1280x1024 beim Android Tablet regelrecht an.
Aber alle Stunde / anderthalb Stunden Ladekabel ran hängen, ist auch keine Option - lässt sich ja nicht bequem überall per Powerbank laden wie ein Tablet.

Erfreulicher Weise, hilft Aliexpress aus. Die haben gebrauchte Basen im Sortiment und ich kann gleich die Variante mit ner GTX940 nehmen. Damit sollte das Surface dann auf absehbare Zeit, das einzige an Laptop / Tablet sein, was ich zum glücklich werden brauch.

Die Preise fürs Surface Book 1 der ersten Generation (i5 Variante) sinken zwar immer weiter aber da es ja geschenkt war, bleiben für mich nur die 250 für die Tastaturbasis. Denke das ist n vertretbarer Deal :)
Und der extra bestellte T3, stört ja nu auch nicht im Werkzeugköfferchen.