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Donnerstag, 16. Juli 2020, 03:26

Hp Omen Gamer Laptop geht nach 5 Sekunden wieder aus

Hallo Leute
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Ich habe hier einen noch recht aktuellen Gamer Laptop erhalten der nach wenigen Sekunden immer wieder ausgeht. Leider sehe ich nur das das Display an geht da der Bildschirm gebrochen ist. Auf einem externen Monitor sehe ich kein Bild was vermutlich daran liegt das ein externer Monitor bei dem Gerät erst unter Windows erkannt wird.
Einmal blieb das Gerät sogar an. Aber an dem zersprungenen lcd kann man nichts mehr sehen.

Kunde berichtete dass er Gerät ausgeschaltet hatte und am nächsten Tag nicht mehr an ging. Lüfter laufen auch kurz an und alles geht nach etwa 5 sekunden aus.
Die kontroll lampe an der Netzteilbuchse leuchtet korekt und auch der Akku wird normal geladen.
Stromaufnahme am Labornetzgerät ist auch normal halt so 1.5A

Mainboard ist bereits ausgebaut auch habe ich schon mit nur einem Ram Riegel versucht und alle übrigen karten wie wlan karte habe ich ausgebaut.
die 19V liegen überall korrekt an auch die 3 V. Wenn der Rechner kurz angeht, liegen auch alle anderen Spannungen 0.8V 1V und 3.2 V an.
Display leuchtet kurz auf, ist aber leider so stark beschädigt, dass man nichts erkennen kann halt mehrfach gebrochen.
Bei diesem Fehlerbild ging ich zunächst von einem Kurzschluss aus, deshalb habe ich den Widerstand von allen Spulen zur Masse gemessen. An den Spulen liegt ja immer die Ausgangsspannung für die entsprechende line an.
An einer Line die 0.8V ( führt zur GPU ) hatte habe ich sogar einen Wiederstand von nur 1,5 Ohm gemessen. In beiden Richtungen hatte ich etwa 1.5 Ohm gemessen.
Ich hatte dann auch schon an diese Line übers Labornetzgerät so 0.7 V eingespeist aber dier Strom von etwa 0.3 A war natürlich zu gering um eine Erwärmung festzustellen.
Sind denn diese 1.5 Ohm ein Hinweis für einen Short ?
Ich würde mich sehr freuen wenn jemand für Euch noch einen Tipp für mich hätte. Ich selber hatte bisher nur Iphone Platinen repariert ( Microsoldering ) das ist hier mein erster Versuch einer Mainboard Reparatur eines Laptops.
Der Laptop ist ansonsten noch sehr gut ddr4 Speicher und ich fände es zu schade das Gerät wegwerfen zu müssen.
Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort und finde es großartig, dass hier so gute Tipps gegeben werden, was nicht selbstverständlich ist.

EDV-Dompteur

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2

Donnerstag, 16. Juli 2020, 05:03

Hallo Christian100
Auf einem externen Monitor sehe ich kein Bild was vermutlich daran liegt das ein externer Monitor bei dem Gerät erst unter Windows erkannt wird.
Einmal blieb das Gerät sogar an. Aber an dem zersprungenen lcd kann man nichts mehr sehen.
Also es kann keine gute Idee sein, mit einem offensichtlich gesplitterten Display noch sonstwie groß rumzuwurschteln.
Wenn Du mächtig Pech hast, verursacht es Dir noch einen Kurzschluss auf dem Mainboard (obwohl die Gefahr gering ist).

Generell gilt:
Für den Test eines Mainboards verwenden wir nicht das Display (das bei Dir eh hinüber ist), sondern einen externen Monitor.
In aller Regel schalten Mainboards automatisch auf externe Grafikausgabe um, wenn der Stecker zum Display vom Mainboard abgezogen wird.


Auf einem externen Monitor sehe ich kein Bild was vermutlich daran liegt das ein externer Monitor bei dem Gerät erst unter Windows erkannt wird.
Einmal blieb das Gerät sogar an. Aber an dem zersprungenen lcd kann man nichts mehr sehen.
Siehe oben. Displaystecker abziehen. Das bewirkt in aller Regel die Umschaltung auf extern.
Wenn wirklich mal ein Betriebssystem erforderlich sein sollte, um den Monitor anzusprechen (bei Uralt-Monitoren mag das vorkommen können), dann boote die Kiste von einer Linux-CD oder einem Life-Stick.

Ich selbst liebe für solche Zwecke die Desinfec't CD von der Zeitschrift c't, die alle paar Monate dem teureren Heft beiliegt.
Davon kann man sich nach dem Booten mit dieser CD einen Bootstick erzeugen lassen.
Das ist so idiotensicher gemacht, dass selbst ich damit klar komme.
Und damit kann man eigentlich alles testen, ich vermisse da fast nichts.

Sieht dann so aus: USB-Maus ran, USB-Tastatur ran, externer Monitor ran, Netzwerkkabel rein - Firefox starten, ab auf Youtube, hochaufgelöstes Video abspielen. Voila!
Kompletttest schon nahezu erschlagen.

auch alle anderen Spannungen 0.8V 1V und 3.2 V an.
Na, das sollten aber noch ein paar mehr sein.
Soll ich Dir ein Geheimnis verraten?
- Ich schere mich gar nicht um die einzelnen Spannungshöhen! Nur bei 3,3V und 5V schaue ich genauer hin, die sind recht kritisch.
Bei den anderen Spannungen achte ich nur darauf, dass sie nicht schlecht gesiebt sind, durch gealterte Elkos.
Da bemühe ich dann schon mal das Oszi.
Aber die Spannungshöhe beachte ich da nicht.

Es ist ja so: Einige Spannungen sind variabel. Ein Betätigungsfeld für diese Übertaktungs-Freaks, die dazu in versteckten Tiefen des BIOS herum wurschteln, um da noch mehr Speed aus der Kiste zu lutschen (so gar nicht mein Gebiet).
Darum ist die Spannungshöhe, die man misst, wenig aussagekräftig.

Die Schaltwandler-Bausteine sind mit mehr Schutzfunktionen ausgestattet, als eine Hand Finger hat. Darum kann man sich quasi blind darauf verlassen, dass die Spannung schon OK ist (ungeachtet ihrer exakten Höhe), sofern der Schaltwandler überhaupt werkelt.
Und um das zu detektieren hat sich nichts besser bewährt, als meine immer wieder innig gelobten Indikatoren.

Baue Dir flugs ein Dutzend davon und stelle fortan auf jede Ferritspule so einen Indikator.
Bei eingeschaltetem Mainboard müssen alle Indikator-LEDs leuchten, mit Aussnahme jener, wo der Indikator auf dem Ferrit für die Akkuladung steht (denn wir testen ja ohne Akku).

Sind denn diese 1.5 Ohm ein Hinweis für einen Short ?
Nee.
Da fließen deutlich zweistellige Ampere. Bei einem Gamer-Notebook dutzende Ampere.
Stell Dir mal vor, da würden 50A durch 1,5 Ohm rauschen, was da für eine Spannung anliegen würde.
Richtig: 75V.
Wir haben aber keine 75V im Notebook. Sondern die GPU läuft mit richtig tiefer Spannung. Trotzdem fließen dutzende Ampere.

Das heißt: Im Betrieb ist die GPU sogar nochmals deutlich niederohmiger, als 1,5 Ohm!
Da verzeihen wir ihr es doch, wenn sie im spannungslosen Zustand auf harmlos macht und 1,5 Öhmels vorgaukelt.
Das ist kein Kurzschluss. Nicht auf der Rail für die GPU.

Gaaanz anders sähe es auf den Rails für 3,3V und 5V alwaysOn aus! Da hängen nur relativ hochohmige Lasten dran, die ohne Spannung noch hochohmiger sind, als im Betrieb.


Nun sieh mal zu, ob Du den externen Monitor zum Werkeln bringst.
Oder schaltet sich das Mainboard eh ab?
Wenn es sich abschaltet, dann das nackte Mainboard mit den Indikatoren testen. Ganz ohne Monitor und sonstwas.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

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Donnerstag, 16. Juli 2020, 16:00

Laptop geht nach paar sekunden wieder aus

Vielen Dank nochmal für Deine wichtigen hinweise.
Das wusste ich echt nicht das auch 1,5 ohm nicht unbedingt kurzschluss bedeuten kann.
also ich hatte das blanke mainboard angeschlossen dann so einen notfallstick von der zeitschrift ct genommen.
jeder der mit computer häufiger was macht dem kann ich diesen Stick wärmstens empfehlen. heist https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-Notf…20-4514169.html
Leider bekomme ich kein Bild auf dem Monitor ich muss mal schauen, ob ich nicht von einem anderen laptop den bildschirm mal dranhänge.
Ich will ja nicht ein neues Display bestellen und dann feststellen, dass ich es doch nicht repariert bekomme dann bleibe ich auf den Kosten sitzen.

Ich messe praktisch an allen Spulen auch eine Spannung.
5 V 1 V etc. alles vorhanden aber halt nur für ein paar sekunden.
Mit viel Glück bleibt der Rechner auch mal an

Soll ich mal mit dem oszilloskop das messen und schauen, ob die Spannung gerade ist? also gut geklättet ist?
Wenn ich denn eine Spannung an den Spulen messe, brauche ich dann noch die Indikatoren oder kann man das nicht auch mit dem ossi messen?
ist natürlich schwierig weil das Ding ja nach 5 sekunden ausgeht.
Wenn es aber einmal länger an ist dann bleibt es aber auch an jedoch kann ich es eh nicht lange betreiben weil ich den Kühler ausgebaut habe und nur so einen klenen kühler auf die cpu gelegt habe. Mit dem original kühler komme ich nicht so leicht an die Spulen für messungen ran.

EDV-Dompteur

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4

Donnerstag, 16. Juli 2020, 17:42

Leider bekomme ich kein Bild auf dem Monitor ich muss mal schauen, ob ich nicht von einem anderen laptop den bildschirm mal dranhänge.
Ich will ja nicht ein neues Display bestellen und dann feststellen, dass ich es doch nicht repariert bekomme dann bleibe ich auf den Kosten sitzen.
Nun vergiss doch mal den blöden Monitor, bzw. das blöde Display.
Zuerst muss das nackte Mainboard laufen, ohne sich selbst abzuschalten. Dafür brauchen wir kein Bild!

Wir schauen mit den Augen eines Elektronikers auf das Mainboard, nicht mit den Augen eines Computermenschen.
Uns interessiert gar nicht, was der Computer tut, solange er überhaupt etwas tut.
Und damit er das kann, müssen seine Spannungen OK sein.

Es mag Dich und jeden anderen Leser überraschen, aber ich habe nicht den geringsten Schimmer davon, welcher Grafikchip besser als soundso ist und welcher Prozessor was für Daten hat!
Sondern ich betrachte das Mainboard mit den Augen eines Elektronikers, der all das gar nicht wissen muss. Das Ding muss laufen, fertig.
Und da ist es schnuppe, ob das Ding ein Bild auf 'nem Monitor ausgeben kann, oder nicht, denn vorher muss die Platine einfach laufen, ohne sich abzuschalten. Erst danach kümmern wir uns um die Bildausgabe und schließen mal 'nen externen Moni an.


Soll ich mal mit dem oszilloskop das messen und schauen, ob die Spannung gerade ist? also gut geklättet ist?
Das wäre der übernächste Schritt, nicht der nächste.


Wenn ich denn eine Spannung an den Spulen messe, brauche ich dann noch die Indikatoren oder kann man das nicht auch mit dem ossi messen?
ist natürlich schwierig weil das Ding ja nach 5 sekunden ausgeht.
Es ist so:
Allein mit dem Oszilloskop/Oszillographen ausgestattet, müsstest Du jetzt an allen Spulen messen, ob da was kommt.
In der Praxis ist es oftmals so, dass bei mehreren Spulen nichts kommt. Deshalb müsstest Du wirklich ausnahmslos an allen Spulen mit dem Tastkopf herumstochern und ihren Status markieren, sonst verliert man schnell den Überblick.

Der Defekt liegt entweder bei einem der Schaltwandler, wo die Spule inaktiv ist. ODER die Fehlerstelle liegt bei dem Wandler, dessen Spule ganz zuletzt für einen winzigen Augenblick aktiviert wurde.
- Das ist schon etwas frickelig, nur mit dem Oszi!

Anders bei den Indikatoren!
Hat man genug von den Dingern, dann einfach auf jede Spule einen Indikator stellen und schauen, was passiert (gegebenenfalls filmen).
Sofort weißt Du, welche Spulen aktiv werden und welche nicht!
In den meisten Fällen, wo der Übeltäter zumindest für einen winzigen Augenblick aktiv wird, sieht man dort die LED zumindest kurz und schwach aufblitzen. Das ist nun fast todsicher die Fehlerstelle!

Ist das nicht toll? Binnen 10 Sekunden ist der Übeltäter aufgespürt!
Und das ohne auch nur ein einziges Mal angestrengt und mit Lesebrille auf der Nase mit 'ner Messspitze in der Schaltung herumgestochert zu haben, wo einem fast immer eine dicke, transparente Schicht Flussmittelresten den Kontakt erschwert, selbst bei ziemlichem Druck und Gekratze mit der Spitze.



Ich gebe es ja zu: Es ist nicht immer so betont easy, wie eben dargestellt. Manchmal sind einfach beispielsweise fünf Wandler aktiv und sieben inaktiv. Und keiner dabei, der nur kurz zuckt. Aber verglichen mit dem Oszi ist man mit den Indikatoren stets bedeutend schneller, ohne dass man kurzschlussträchtige, kontaktbehaftete Messungen durchführen müsste.
Die Indikatoren stehen auf den Spulen. Man sieht alle auf einmal, wenn man auf die Schaltung schaut.

Anders beim Oszi: Mit Brille auf der Nase setzt man ruhigen Hands konzentriert die Messspitze an. Dann wendet man den Blick ab, um aufs Oszi zu schauen, was eine Umfokussierung der Augen erfordert.
Mit der freien Hand schaltet man nun das Mainboard ein und hofft, dass die Einstellungen am Oszi überhaupt korrekt waren, um das jeweilige Ereignis zu erfassen. Wenn ja, dann wieder den Strom trennen und diese Schleife ca. 10 Mal wiederholen, je nachdem, wie viele Spulen verbaut sind.

Mit den Indikatoren ist es sooo viel angenehmer!
Wenn man mit derer Hilfe die vermeintliche Fehlerstelle gefunden hat, dann kann man dort mal mit dem Oszi genauer nachschauen. Aber eigentlich braucht man das nur selten, denn jetzt genügt zumeist schon ein simples Multimeter, um die ganz genaue Ursache 100% dingfest zu machen. Meistens jedenfalls.
(Wobei dieser Part der anstrengendste ist. Da kann noch ein Stündchen drauf gehen, oder sogar mehr.)

Baue Dir doch wenigstens mal einen einzigen von diesen schnuckigen Indikatoren; Du wirst es gleich beim ersten Einsatz schwer zu schätzen lernen, was er für Praxisvorteile bringt. Fortan wirst Du bei jedem Einsatz wohlwollend an den guten EDV-Dompteur denken, der sich dafür die Zeit genommen hat, Dir das so wortreich und eindringlich zu empfehlen!
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5

Sonntag, 19. Juli 2020, 14:31

Fehlersuche mit Deinem genialen Indikator

Hallo Leute und Stefan
Ich habe mir jetzt diesen genialen Indikator gebastelt. hatte hier noch ein altes iphone 5 Mainboard dazu gibt es das kostenlose Programm Phoneboards. Es werden damit alle Werte der Bauteile angezeigt. So könnt ihr alte iphone Platinen als Ersatzteilspender nutzen.

habe mir dann mit starker Unterhitze die Sule L3 hat 22uH ausgelötet.
Dann noch eine Led von einem alten Stick und fertig war der Indikator. Bei conrad hatten die leider keine passenden Spulen und ich habe auch den kondensator und die Diode weggelassen.
Mein Indikator hat nur Streichholzkopfgröße aber das ist vielleicht von Vorteil. Die diode und der kondensator waren zu sperrig für diese winzige spule.
Der Indikator leuchtet überall gut auf nur bei den Standby wandlern nicht.

bei dem Wandler für die 1 V schiene flackert er nur ganz kurz auf:
https://youtu.be/vLJfiFiLk24

habe extra kurzes Video dazu gemacht. Diese Wandler scheinen parallel geschaltet zu sein bei dem einen leuchtet lampe gut bei dem anderen flackert es nur kurz.
Könnt ihr deutlich in dem Video sehen.
Nun meine Frage soll ich den Wandler E6936 mal tauschen? Habe mir datenblatt bei Digikey runtergeladen. Es schein so eine art mosfet zu sein.
genauer
MOSFETs - Arrays N-Kanal (zweifach), asymmetrisch

Messungen im Diodenmodus zeigen keine auffälligkeiten im Vergleich zu den anderen mosfet wandlern. aber das ist ja auch schwierig im eingebauten zustand zu messen.
Auf Ebay habe ich nur diesen mosfet arry gefunden https://www.ebay.de/itm/Transistor-N-MOS…MEAAOSwVRRe-a1N
die nummer E6936 stimmt mit meinem überein aber die nummern die darunterstehen nicht GA7B15 steht auf meinem bei dem von ebay steht GA0G2E.
Vielen Dank auch nochmal für die ausführliche Antwort. Schon jetzt von ich von Deinen genialen sensoren absolut begeistert und wenn ich damit tatsächlich den Fehler gefunden hätte dann wäre das der Oberhammer!!
Ich verstehe jetzt auch den Sinn, denn mit dem Oszi kann man da ja gar nicht so schnell rumstochern in meinem Fall geht ja Gerät sofort immer aus.
Vielen Dank für diese Geniale Erfindung die Du mit uns teilst!
die Ausgänge der im Video gezeigten mosfets sind übrigens elektrisch miteinander verbunden. Und da finde ich es hal auffällig das die spule nur an der einen seite leuchtet
Vielen Dank im Voraus für anregunden Tipps etc.

EDV-Dompteur

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6

Sonntag, 19. Juli 2020, 16:34

Bei conrad hatten die leider keine passenden Spulen
Wieso denn auch Conrad?
Ich hatte doch im Indikator-Thread ganz konkret eine 220uH Spule von Pollin verlinkt.


und ich habe auch den kondensator und die Diode weggelassen.
Dann ist die LED gefährdet. In Sperrrichtung kann die Spannung zu hoch werden, für die Sperrschicht.
Und da nur eine "Halbwelle" ausgenutzt wird, kann es sein, dass die LED zufällig verkehrt herum mit der Spule verbunden ist., was sich dann so äußert, dass sie weniger als halb so hell leuchtet, wie sie eigentlich könnte, aufgrund der Energiemenge, die die Indoikatorspule zu liefern in der Lage ist.

Die Spannung, die die Indikatorspule liefert, ist auf Schaltwandlern unsymmetrisch.
Das kommt daher, dass die Schaltwandlerspule ja nicht mit symmetrischem Wechselstrom betrieben wird, sondern mit gepulstem Gleichstrom.
Daher kann es in manchen Fällen eine Menge bringen, die LED umzupolen.
Diesen Zirkus vermeide ich bei den komplexeren Indikatoren, die in beiden Richtungen gut funktionieren. Denn dort findet eine Gleichrichtung statt, so dass die LED von beiden "Halbwellen" Energie erhält.

Das Wort "Halbwellen" setzte ich in Anführungszeichen, weil - wie erwähnt - nix Wechselstrom, sondern unsymmetrischer Strom. Schau es Dir mal auf dem Oszi an (LED dazu durch einen Widerstand ersetzeen), dann wird es klarer.


Der Indikator leuchtet überall gut auf nur bei den Standby wandlern nicht.
Ja, die werden so schwach bestromt, dass man sich keine ungenutze Energie erlauben kann.
Darum sind hier die komplexeren Wandler besser tauglich.
Beachte mein viertes (und zur Zeit letztes) Posting im Indikator-Thread:
https://www.edv-dompteur.de/forum/index.…D=4104#post4104
Dort beschreibe ich, wie durch optimierte Bauteilwerte aus dem Wandlertyp 3 noch mehr Energie für die LED gewonnen werden kann.


bei dem Wandler für die 1 V schiene flackert er nur ganz kurz auf:
https://youtu.be/vLJfiFiLk24
Dein Video ist auf "privat" gesetzt.
Wenn Du es auf "nicht gelistet" umschaltest, dann kann es fortan per Direktlink aufgerufen werden.


Diese Wandler scheinen parallel geschaltet zu sein bei dem einen leuchtet lampe gut bei dem anderen flackert es nur kurz.
"Parallel" ist nicht ganz das richtige Wort.
Wandler für stromhungrige Prozessoren sind dreiphasig aufgebaut (es gibt auch zweiphasige, für mittelstarke Prozessoren).
Da werden die drei Spulen mit 120 Grad Versatz angesteuert. Die Ausgänge werden aber am Ende zusammen geführt.

Durch die 120 Grad Versatz ist es gewährleistet, dass in den Momenten, wo der Upper einer bestimmten Spule gerade sperrt, die anderen beiden Spulen von ihren Uppern bestromt werden.
Im Resultat wird die erzeugte Ausgangsspannung besonders glatt, auch bei hohem und stark schwankendem Ausgangsstrom.


Nun meine Frage soll ich den Wandler E6936 mal tauschen? Habe mir datenblatt bei Digikey runtergeladen. Es schein so eine art mosfet zu sein.
genauer
MOSFETs - Arrays N-Kanal (zweifach), asymmetrisch
Ja, der Dual-MOSFET könnte eine Macke haben.
Aber da Dein Indikator unsymmetrisch arbeitet, ein Hinweis: Ich hatte schon Boards, wo bei diesem Drei-Phasen-Wandler eine der drei Schaltstufen so layoutet war, dass die Stromrichtung in der Schaltwandlerspule umgekehrt war. Das würde sich bei Deinem Indikator wahrscheinlich bemerkbar machen.


die nummer E6936 stimmt mit meinem überein aber die nummern die darunterstehen nicht GA7B15 steht auf meinem bei dem von ebay steht GA0G2E.
Das ist wurscht.
Die Hersteller drucken gerne noch Zusatzinformationen auf, wie eine Chargennummer. Oder einen komprimierten Datumscode, den man erst entschlüssen müsste.
Sowas ist in Datenblättern aufgeschlüsselt, unter dem Begriff "Marking Code".
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7

Sonntag, 19. Juli 2020, 17:17

Fehlersuche mit indikator

Vielen Dank für die tollen Tipps und hinweisen.
Habe Deine Beiträge zu den Indikatoren alle gelesen.
Ich habe jetzt das Video auf nicht privat gestellt.
Link geht jetzt. Danke für Hinweis.
Das die LED kaputt gehen kann war mir bewusst aber nicht so wichtig.
Diese spule gibt's nicht mehr bei pollin. Deshalb und weil ich den indikator auch bei kleineren teilen anwenden will hatte ich die winzige Lösung gewählt.
Dann bestell ich diesen mosfet jetzt.?

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8

Sonntag, 19. Juli 2020, 17:59

Beachte noch, dass das Magnetfeld auf dem Ferrit der Wandlerspule nicht homogen ist.
Da mag es bei Deinem betont winzigen Indikator gut sein, dass die Helligkeit der LED stark von der exakten Psosition auf der Wandlerspule abhängt.
Schon ein Milimeter zur Seite kann da einen überraschend fetten Unterschied in der Leuchtstärke bewirken.

Meistens bekommt man die beste Helligkeit nicht bei exakt mittiger Platzierung hin, sondern mehr am Rand. Das müsstest Du einfach mal selbst testen.
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9

Sonntag, 19. Juli 2020, 22:32

verbesserter Minnieindikator

Hallo Stefan und andere
Vielen Dank für schnelle Antwort und die genialen Tipps.

Habe jetzt doch Deine Verbessrungsvorschläge für den Indikator umgesetzt . Ich habe eine diode aus einem Schrotthandy und einen 0.1uf Kondensator in Reihe geschaltet.
Du stagtest zwar 10nf jedoch waren diese caps zu winzig.
habe ja nur bauteile aus kaputten iPhone boards genommen.

Die Diode natürlich wie du ja ausführlich uns alles erleutert hast wurde antiparallel geschaltet.
Nun sieht man den defekt noch deutlicher. es blinkt nur 2 mal kurz auf wärend bei den anderen wandlern der indikator dauerhaft leuchtet.
habe das Gefühl das der indikator etwas empfindlicher geworden ist weil ja wie du sagtest jetzt beide halbwellen genutzt werden.
Trotzdem kann ich natürlich nicht die standby spannund registrieren, was ja aber klar ist.
das licht ist am hellsten wenn die minispule genau in der Mitte liegt hatte das nochmal getested.
Hier mein vergleichsvideo für Euch
https://youtu.be/lXn3kenvTVY

Dieser Indikator von Dir ist wirklich genial!!
hoffe das das board wieder läuft wenn ich den mosfet tausche

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10

Montag, 20. Juli 2020, 01:18

habe das Gefühl das der indikator etwas empfindlicher geworden ist weil ja wie du sagtest jetzt beide halbwellen genutzt werden.
Und der wird noch viel emtpfindlicher, wenn Du die von mir empfohlenen Bauteile nimmst.
Auf den Starkstromwandlern würde Deine LED bei meiner empfohlenen Spule in Gefahr geraten vom Überstrom gebraten zu werden, als Du noch lediglich die LED an der Spule hattest, ohne Kondensator und Diode.

Kondensator und Diode schützen einerseits die LED, sowohl vor Verpolung, als auch vor Überstrom, aber mit dem richtigen Kondensator und der richtigen Spule wird der Indikator sensibler für sehr schwache Ströme durch die Wandlerspule.

Trotzdem kann ich natürlich nicht die standby spannund registrieren, was ja aber klar ist.
Ja, Deine winzige Spule fängt nicht genügend Energie ein.
Die Wandler für 3,3V und 5V liefern (insbesondere im Standby) nur sehr wenig Strom. Folglich gibt es auch nur sehr wenig Energie, die der Indikator aus dem Magnetfeld räubern kann.
Da muss die Indikatorspule schon eine hinreichend große Fläche zur Verfügung stellen, um genug vom Magnetfeld einzufangen.

Außerdem hat meine empfohlene Spule den zehnfachen Induktivitätswert. Dadurch kann sie eine höhere Ausgangsspannung liefern, dort wo eine geringere Induktivität nicht genügend Spannung bringt, um die Schwellspannung der LED zu überwinden.

Und in Verbindung mit den korrekten Kondensator wird die Empfindlichkeit auf schwachen Wandlern noch besser. Und zwar ohne, dass die Led auf den stromstarken Wandlern überlastet wird.
Man kann sagen, dass mit den korrekten Bauteilwerte alles "gemittelt wird".
Schwache Felder bringen trotzdem genug Leuchtkraft, aber starke Felder braten nicht die LED.


Dein Resultat ist ja nicht schlecht, für die stromstarken Wandler ist das Dingens völlig tauglich.
Aber zumindest für die beiden schwachen Wandler solltest Du Dir lieber einen besseren bauen.

Ich selbst habe irre viel mit verschiedenen Spulen und Bauteilwerten herumexperimentiert und auch LTSpice bemüht.
Der Wandler aus meinem vierten Posting im Indikator-Thread funzt bei mir immer.
Darum sparte ich mir sogar die Mühe, meine aktuelle, nochmals verbesserte Version im Forum überhaupt noch vorzustellen. Diese verwendet zwei Kerkos und zwei Dioden, in Verbindung mit Spule und LED.
Dieser Indikator ist dann noch eine Spur empfindlicher und es ist ihm insbesondere komplett wurscht, in welcher Richtung die Wandlerspule bestromt wird.


Was Deinen zu hohen Kondensatorwert betrifft, bedenke:
Meine Schaltung mit Diode und Kondensator ist ein Spannungsverdoppler.
Die Verdoppelung kann aber nur dann erfolgen, wenn der Kondensator ordentlich aufgeladen wird.
Auch den stomschwachen Wandlern reicht es dazu nicht. Darum erreicht der Kondensator nur einen geringen Spannungswert, der dann nach Umpolung der Spulenspannung zu dieser hinzu addiert wird. Resultat mit zu hoher Kapazität also: Nix Spannungsverdopplung. Und dann kann es zu mager werden, für die Flussspannung der LED.

Ein zehnfach kleinerer Kapazitätswert sorgt dafür, dass die winzige Spannug, die auf den stromschwachen Wandlern induziert wird, tatsächlich verdoppelt wird, so dass es zur Überwindung der Sperrschichtspannung reicht. Einfach deshalb, weil der kleinere Kondensator schneller voll zu kriegen ist.
Interessanter Nebeneffekt ist der, dass die LED dann auf den stromstarken Wandlerspulen nicht mehr so bedrohlich überhell leuchtet (was bei Dir noch nicht passieren konnte). Denn da wirkt der kleine Kondensator dann plötzlich strombegrenzend, statt spannungserhöhend.

Die korrekten Bauteilwerte sogern also bei winzigen, wie bei hohen Strömen stets für eine gute Leuchtintensität. Nicht unsichtbar schwach und nicht gar zu grell, sondern stets so halbwegs in der Mitte.
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11

Sonntag, 26. Juli 2020, 12:46

Indikator blinkt nur kurz auf

Vielen Dank ersmal Stefan für Deine Ausführliche Antwort.
Ich habe jetzt meinen Indikator ein drittes mal verbessert habe jetzt einen 0.01uF also 10 nf Kondensator eingelötet aus einet alten iphone 5 Platine entnommen.
Der Kondensator hat nur eine Spannungsfestigkeit von 6.3 V vielleicht auch mehr ist aber trotzdem nicht kaputt gegangen.
Konnte keine Vorteile aber auch keine Nachteile feststellen. Der Vorteil an meiner Konstruktion ist halt das die Teile mit Ausnahme der led aus alten iphone platinen stammen.
die Spule leuchtet übrigens am hellsten wenn man sie in der mitte platziert. habe auch den Vorteil dass man damit wesentlich kleinere Spulen diagnostizieren kann.

Dann habe ich den Indikator bei 3 mainboards getested sogar konnte ich einmal die standby spannung erkennen damit so empfindlich ist das Teil!!
Das Teil funktioniert jetz also vermutlich noch besser
Nun zu meinem Problem.
Habe jetzt einen neuen Mosfet Array einglötet aber diese Spule blinkt immer noch nur kurz auf.
Leider keine Veränderung.
die Zweite Spule die fast Parallel zu der wo es nur kurz blinkt leuchtet normal.
Was meint ihr? dann muss es wohl an der Ansteuerung des Mosfets Array Chip liegen oder?
Aber ich finde keinen Chip in der nähe der das ansteuert ich glaube diese teile heisen stebdown Controler.
Es ist ein HP Omen 15-ax203ng hat jemand von Euch noch einen Tipp für mich, denn ich will diesen teuren Gamer Laptop ungern wegwerfen müssen.?
Leider auch kein Schaltplan dazu gefunden habe bei google einfach shematics und die bezeichnung dazu eingegeben.
Grüße und Danke
Christian

EDV-Dompteur

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12

Sonntag, 26. Juli 2020, 14:19

Zitat

Der Kondensator hat nur eine Spannungsfestigkeit von 6.3 V vielleicht auch mehr ist aber trotzdem nicht kaputt gegangen.
Bei meinem aktuellen Indikator, den ich allerdings noch nicht im Forum vorgestellt habe, wäre die Spannungsfestigkeit des Kondensators sogar wurscht, weil bei dem zu keinem Zeitpunkt eine höhere Spannung am Kondensator auftreten kann, als die Summe der Flussspannungen der LED und einer Schottky-Diode.


Dann habe ich den Indikator bei 3 mainboards getested sogar konnte ich einmal die standby spannung erkennen damit so empfindlich ist das Teil!!
So soll es auch sein. Und zwar immer!
Ein suboptimaler Indikator funzt nur auf manchen Mainboards. Ein optimaler funzt immer.

Das zu erreichen hat viele viele Experimente erfordert.
Es ist leicht, einen Indikator zu basteln, der auf den stromstarken Wandlern einwandfrei seinen Dienst tut. Für die schwachen Standby-Wandler ist es viel kritischer.
Das Problem bei denen: Man weiß nicht (es sei denn, man bemüht das Datenblatt) mit welcher Frequenz die arbeiten.
Wir räubern ja auf induktivem Weg Energie aus dem Magnetfeld. Das funktioniert aber nur dann wirklich gut, wenn das Kernmaterial der Indikatorspule zur Arbeitsfrequenz des Wandlers passt.

Jedes Kernmaterial hat seine spezifische Eigenresonanzfrequenz.
Wenn man also eine Spule verwendet, die bei 500kHz ihr Wirkungsmaximum hat, man den daraus gebastelten Indikator dann aber auf einen Wandler stellt, der bei 100kHz arbeitet, dann wird der Indikator nicht viel Energie räubern können.
Wenn der Wandler dann noch im Standby läuft, dann reicht die parasitär geräuberte Energie nicht unbedingt aus, um die LED sichtbar zum Aufleuchten zu bringen.

Der selbe Indikator kann aber zufällig auf einem Mainboard aus einem anderen Notebook-Modell gut werkeln. Einfach deshalb, weil dort der Wandler mit einer anderen Frequenz arbeitet.
Darum habe ich elendig lange tüfteln müssen, bis ich endlich die Bauteil-Kombination fand, die auf wirklich jedem Notebook-Mainboard funzte.
Das erfordert ein recht breitbandig wirksames Kernmaterial für die Wandlerspule, das alle Freqenzen hinreichend gut abdeckt, die bei Notebook-Schaltwandlern typischerweise vorkommen

Trotzdem muss ioch noch den Spannungsverdoppler hinterher schalten, damit es auch auf ganz mageren Wandlern für die LED reicht.
Wobei der Verdoppler eben auch beide "Halbwellen" ausnutzt.


die Zweite Spule die fast Parallel zu der wo es nur kurz blinkt leuchtet normal.
Was meint ihr? dann muss es wohl an der Ansteuerung des Mosfets Array Chip liegen oder?
Da würde ich mal mit dem Speicheroszi schauen, was an den Gates der beiden integrierten MOSFETs passiert.


Aber ich finde keinen Chip in der nähe der das ansteuert
Na, wenn Du systematisch alle ICs mit weißem Edding rausstreichst, die nicht in Betracht kommen, dann kann am Ende ja nur der korrekte Chip übrig bleiben.


Leider auch kein Schaltplan dazu gefunden habe bei google einfach shematics und die bezeichnung dazu eingegeben.
Google ist für sowas nicht die erste Wahl. Google zensiert zu viele Suchtreffer raus.
Nimm lieber Yandex.com.
Und lebe damit, dass die besten Treffer auf russischen Seiten erzielt werden.

In Deutschland kenne ich kein Forum, wie meines. In Russland hingegen, gibt es solche Foren zuhauf und die (dort viel größere) Community ist enorm aktiv und hilfsbereit.
Trotzdem findet man nicht für jedes MB einen Schaltplan. Je älter ein Gerät ist, umso größer ist die Chance.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

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13

Sonntag, 26. Juli 2020, 15:09

Nach Schaltplan sucht man mit Mainboardbezeichnung + Schematic.

14

Freitag, 7. August 2020, 12:03

Löttechnik Tipps

Danke hier erstmal für Eure Deine vielen Tipps, habe tatsächlich so einen ähnlichen Schaltplan gefunden. dieses Mosfet Array Chip was die spule schaltet habe ich ausgetauscht ebenso den Chip der davor sitzt. Dieser Spannungswandler genauer gesagt abwärtswandler kommt ja mehrfach auf der platine vor.
So konnte ich an einer Stelle die Bauteile auslöten und an die Stelle einlöten wo es nicht funktioniert.
Also praktisch vertauschen um Fehler einzugrenzen.
Mit dem ossi habe nur ein 25 jahre altes Gerät mit 10 mhz konnte ich fehler denke ich finden:
An dem
ISL95829HRTZ Power IC ISL95829 QFN-48 ( warte noch auf die LIeferung)


liegt eine Merkwürdiger Ausgansspannung vor. habe dass mit dem ossi gemessen. der eine pin der genau den Abwärtswandler steuert der für die Spule zuständig ist wo der indikator nicht richtig leuchtet

wie lötet ihr eingentlich solche chips ein? habe ja kein Stencil blech dafür um passende Lötbälle auf dem chip zu erzeugen.
meine Methode geht so:
ich nehme bleihaltiges lot mit 40 prozent blei. dann trage ich überalle lötzinn auf. Danach schmelze ich das zinn mit der Heisluft.

Um gleichhohe Bälle hinzubekommen schleife ich den chip meine natürlich nur das lötzinn auf dem Abziehstein ganz leicht an.
Auf diese Weise bekommt ihr überall gleich hohe lötbälle.
ist etwas aufwendig oder recht es einfach von ausen mit der lötspitze das zu löten?
Ich selber nutze eine jbc analog Station kostet so 300€. Früher hatte ich auch mal eine Wella auch Ersa ist bei weitem nicht so gut wie jbc

15

Mittwoch, 12. August 2020, 00:23

Hp Omen geht trotz Austausch der Chips immer noch aus

HALLO Leute
Zunächst einmal wollte ich mich bis hier für die tollen Tipps von Euch b.z.w. Stefan bedanken.
Wie berichtet arbeitet ja der eine Abwärtswandler nicht richtig.
Getauscht habe ich jetzt den Mosfet Array Chip , der mit der Spule verbunden ist.
dann gibt es einen winzigen Chip der widerumg diesem Mosfet vorgeschaltet ist auch den habe ich getauscht.
Dieser winzige Chip isl95808Hrz wird von einem größeren Powermanagment ic isl95829hrz angesteuert.
an der Leitung pwm des Powermanagment ic die zu dem fehlerhaften wandler führt habe das mit dem ossi gemessen, liegt nur sehr kurzzeitig ein Signal an.
Nun bin ich leider etwas aufgeschmissen und komme an der Stelle nicht mehr weiter.
Denn ich habe ja diesen großen Powermanagment ic getauscht und das Gerät geht immer noch nicht an.
Also alles unverändert.
Hoffe sehr das mir noch jemand helfen kann
Vielen Dank im Voraus

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16

Mittwoch, 12. August 2020, 11:38

Also generell gilt:

Wenn ein IC zumindest ganz kurzzeitig das tut, was man von ihm erwartet, dann ist er mit größter Wahrscheinlichkeit OK.
Man muss sich in solchen Fällen dann das Datenblatt beschaffen und darin nachschauen, welche Bedingungen der Chip braucht, um seinen Dienst zu tun.

Fast alle ICs haben Freigabe-Eingänge (Enable), über die die Arbeit gestartet und gestoppt werden kann.
Man muss also ein Auge darauf werfen, ob dem IC möglicherweise das Enable-Signal weg genommen wird (wofür in aller Regel der Embedded Controller zuständig ist).

Wenn es ausnahmsweise keinen Enable-Eingang gibt, oder wenn das Enable die ganze Zeit ordnungsgemäß anliegt, der Chip aber trotzdem stoppt, dann schlägt offenbar eine der internen Sicherheitsfunktionen des Chips zu. Z. B., weil ein Überstrom detektiert wurde.
Die wahre Ursache dafür muss nicht unbedingt ein echter Überstrom sein, sondern auch ein defektes Hühnerfutter-Bauteil im Bereich der Stromüberwachung kann dem Chip vorgaukeln, dass mit dem Strom etwas aus dem Lot ist.

Aber Du solltest im Datenblatt zuerst nach Enable-Eingängen Ausschau halten.
- Plural deshalb, weil manche Chips auch mehr als nur einen einzelnen Enable haben.
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