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Samstag, 23. Januar 2021, 18:45

Shuttle Barebone Xpc Mainbord tot

Hallo ich
bin neu hier im Forum und bin technisch Fit nun ist mir aber bei meinem Werkstatt
pc leider das Mainboard kaputt gegangen es Handelt sich um ein Shuttle Barebone
mit einem I5 6500.


Es ist zwar
kein Laptop aber der Aufbau ist fast gleich 19v Anschluss es hat nur keinen Akku


Was ich
bisher gefunden habe das Mainboard macht keinen mux mehr der Mosfet auf dem Bild
wurde ca 80° heis dieser habe ich laut technischen Daten getauscht von einer Schrott
Platine der Mosfet schaltet bei Ansteuerung durch sonst nicht.


Ich habe ihn
auf der rechten Seite wo der Strom weiter geht abgelötet und hier kann man auch
noch einen vollen Kurzschluss gegen Maße messen deswegen wurde dieser auch so
heis. Leider weis ich ab hier nicht mehr so recht weiter hat jemand einen Tipp? Im Link Findet ihr die Bilder leider konte ich diese nicht direkt einfügen.

Bilder Link

EDV-Dompteur

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Samstag, 23. Januar 2021, 19:54

Zumindest bei Notebooks, die mit ihrem Originalnetzteil betrieben werden, sollte im Falle eines Kurzschlusses eigentlich die im Netzteil integrierte Überstrom-Erkennung anspringen und die Ausgangsspannung sicherheitshalber abschalten.
Das passiert bei Dir offenbar nicht, sonst würde der MOSFET ja nicht heiß werden.
Verwendest Du denn schön artig das Originalnetzteil, oder etwa ganz frech eines vom Fremdhersteller, bzw. eines mit erhöhter Ausgangsleistung?

Komisch auch, dass die drei parallel geschalteten Sicherungen vor dem MOSFET nicht auslösen.
Offenbar ist der Kurzschlussstrom soooo hoch dann doch nciht, dass eine der Schutzmaßnahmen greifen würde.


Sonderbar finde ich übrigens, dass es auf Deinen Bildern danach aussieht, dass die Eingangsstufe nur aus einem einzigen, statt aus zwei MOSFETs besteht.
Auch kann ich keinen Shunt für die Strommessung erspähen.


Zwei weitere Dinge fallen mir auf:

Erstens ist der MOSFET auf dem Silkscreen komischerweise mit "U21" gekennzeichnet, die übrigen MOSFETs aber (wie üblich) mit einem "Q" am Anfang, statt einem "U".
"U" steht normalerweise für "Unit" - ein schwammiger Begriff für sonstwas ... auch ICs werden manchmal so gekennzeichnet, insbesondere aber halt komplexere Bauteile, mit irgendwelchen Zusatzfunktionen. Muss nicht unbedingt so sein, aber nüchterne Platinendesigner verwenden "U" nicht für simple, sondern eben für komplexere Bauteile.
Die Leiterbahnen kann ich leider nur schwer erkennen, es sieht vom Anschlussschema her aber nach einem Standard-MOSFET aus.

Zweitens: Wenn ich versuche, den Bauteilaufdruck zu entziffern, dann meine ich auf dem im Mainboard eingelöteten Bauteil "4407A zu entziffern, auf dem ausgelöteten Bauteil aber "4307".
Der AO4407A von "Alpha & Omega" ist mir gut bekannt, das ist ein P-Kanal Typ.
Zu dem 4307 kann ich so auf Anhieb keine eindeutigen Infos finden.
Wichtig wäre jedenfalls, dass beide Typen halbwegs übereinstimmende Daten haben, insbesondere was den Kanaltypen betrifft.

Aber gehen wir mal davon aus, dass damit alles im Lot und Dein Ersatztyp definitiv geeignet ist (was Du selbst überprüfen musst):
Du hast offenbar einen Kurzschluss auf der Systemrail, die bei Dir dem Anschein nach direkt hinter dem ersten (und einzigen) Eingangs-MOSFET beginnt.
Ursache kann ein defekter Kerko sein, oder ein defekter Upper-MOSFET eines Schaltwandlers.
Den genauen Widerstandswert Deines vollen Kurzschlusses gegen Masse hast Du uns ja leider nicht verraten, aber wenn der Widerstandswert wirklich sehr gering ist, sagen wir mal höchstens ein Ohm, dann wird die Ursache en defekter Kerko sein.
Je höher der gemessene Widerstand ist, umso mehr verschiebt sich die Wahrscheinlichkeit in Richtung eines defekten Upper-MOSFETs.

Bezüglich des Aufspürens des Übeltäters: Hast Du denn schon den Schnellkurs durchgelesen?
https://www.edv-dompteur.de/forum/index.…ad&threadID=302
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3

Freitag, 29. Januar 2021, 13:31

Hallo und
erstmal danke für die Antwort ich war heute nochmal dran und habe den mosfet
entfernt und an der Stelle Spannung drauf gegeben mit einem Labor Netzteil 10v
1A übrigenzs war an dieser Stelle gegen Grund 0-1 ohm widerstand also voller Kurzschluss.


Nun habe ich
geschaut was warm wird auf dem Bild zu sehen ist ein ausgelöteter elko 560 6,3v
dieser wurde Heis dann habe ich nochmal Spannung gegeben leider brauchte ich zu
lange zum Suchen und der nächste hat von sich aus den geist aufgegeben hat
jemand eine Vermutung woran es liegen könnte ?? die übrigen werden übrigens
nicht heiß.


Leider habe
ich immer noch einen kurzen. Am Widerstand hat sich nicht wirklich was
verändert den zweiten elko hatte ich dabei auch ausgelötet und nicht neu
reingelötet !! und Trotzdem Kurzschluss.


Auch wenn
das Bord eventuell bereits Schrott ist interessiert es mich brennend woran es
liegt die passenden Elkos habe ich da von einer alten Platine habe bestimmt 40
alte Bords also an teilen sollte es nicht scheitern :)
Es wird übrigens ein orginal netzteil verwendet mit 19v 4,74A Das auch auf kurz weg schaltet.
Bilder

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4

Freitag, 29. Januar 2021, 15:02

Also wenn Du die angelegte Spannung versehentlich verpolt haben solltest, dann mag es sein, dass Elkos heiß werden und platzen.
Elkos dürfen halt nicht verpolt werden.

Wenn die Polarität aber korrekt war, dann kann ich mir das Phänomen nur so erklären, dass da ein Upper-MOSFET eines Schaltwandlers niederohmig defekt war, wodurch die Eingangsspannung auf die betreffende Niederspannungs-Rail geraten ist, wo die Elkos sitzen. Und das war dann natürlich zu viel für die.
Zu dieser Hypothese passt aber nicht so ganz glatt, dass Du an der Systemrail einen Widerstand von 0-1 Ohm gemessen hast.
Nun ja, vielleicht ist durch den defekten Upper sogleich ein (ebenfalls niederohmiger) Folgeschaden auf Lastseite entstanden, dann passt es wieder.
- Und das sind eben die netten, kleinen Unterschiede zwischen Notebooks und anderen Rechnern: In Notebooks sind Becherelkos hinter den Schaltwandler-Spulen unüblich. Ich will nicht sagen, dass es das nicht gibt, aber es ist unüblich.

Wenn jedenfalls die Spannung auf einer der Rails derart hoch in Richtung der Eingangsspannung geschossen ist, dass Elkos platzen, dann kannst Du davon ausgehen, dass es den Prozessor gleich mit gekillt hat. Und womöglich nicht nur den, sondern gleich noch weitere Chips, die an der selben Rail hängen, oder mit dem Prozessor verbunden sind.
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5

Samstag, 30. Januar 2021, 13:14

Hallo das
hatte ich leider auch schon befürchtet ich habe das Messgerät auf durchgang
dran gehängt und hab mich ans auslöten gemacht es kamen ja nur 10 St in Frage vorder
und Rückseite.


Glücklicherweise
war nach den ersten beiden der Kurzschluss weg ich habe danach die Elkos gegen
gebrauchte getauscht die kerkos wider draufglötet und nun bleiben die 19v ohne Probleme
stehen und liegen auch überall an Kurzschluss ist weg. Ich habe jetzt von –
nach + 460ohm gemessen nach dem ersten schalt mosfet.


Gestartet
habe ich das bord nicht da mir jetzt die beiden Bauteile fehlen die Übrigens
auch einen Kurzschluss hatten beim späteren messen.


Hat Jemand
den mosfet MDU1515 oder wo bekomme ich die am schnellsten her sonst nuss ich
ihn in china bestellen und warte 3 Wochen. :(


Ich habe
hier noch Zwei MDU1511 die haben leider andere werte.





http://www.datasheet.es/PDF/1107941/MDU1515-pdf.html








https://share.icloud.com/photos/0yKucMQagZq_Z3bBOEGYHfR9A

EDV-Dompteur

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6

Sonntag, 31. Januar 2021, 20:19

Die wirst Du wohl bestellen müssen. Ich habe jedenfalls keine.
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Mittwoch, 3. Februar 2021, 14:37

Und übrigens fällt mir erst jetzt auf, dass Du Schlingel bei der Registrierung geschludert hast.
Usernamen sollen stets mit einem Großbuchstaben beginnen, darauf weist der Registrierungsdialog doch deutlich hin!

Ich habe das mal korrigiert; Du heißt ab jetzt also "Feuer5000", was beim nächsten Login berücksichtigt werden muss.


Mir sind zwei Dinge echt unbegreiflich:
  1. Wieso kommt ein Mensch überhaupt auf die Idee, seinen Namen klein zu schreiben?
    In der Schule haben wir alle gelernt, dass Namen grundsätzlich mit einem Großbuchstaben beginnen.
  2. Warum machen es trotzdem so verblüffend viele neue User erst einmal falsch, obwohl der Registrierungsdialog doch sogar explizit darauf hinweist?

Es geht mir bei der Sache gar nicht um kleinkariertes Beharren auf Rechschreibregeln, sondern es vermeidet in manchen Fällen Missverständnisse und erleichtert zudem beim schnellen Lesen das unmittelbare Textverständnis, wenn ein Username gleich auf den ersten Blick als solcher erkennbar und vom Textinhalt unterscheidbar ist.

Mal ein krasses Beispiel: Ein User nennt sich "alles".
Und dann erwähne ich, was dieser User geschrieben hat:
Blahblah, wie alles ja schon erklärte, ist es so, dass ...

- Da kriegt man beim Lesen doch einen Knoten im Kopf! Der Lesefluss stockt erst einmal.

OK, zugegeben: "feuer5000" ist kein so extremes Beispiel. Aber auch da kann es zu sonderbaren Konstellationen kommen, bei denen der Leser im Kopf erst entwirren müsste, ob ein Tippfehler vorliegt, oder ob ein User gemeint ist. Das stresst beim Lesen.

Weil mir das wegen einiger echt fehlinterpretationsträchtiger Usernamen irgendwann zu anstrengend wurde, führte ich vor ein paar Jahren die Regel ein, dass Nicks grundsätzlich mit einem Großbuchstaben beginnen müssen. Und den diesbezüglichen Hinweis baute ich auch in den Registrierungsdialog ein.
Warum wird dieser Hinweis immer wieder überlesen?
Kann ich da womöglich auch einen Kaufvertrag über eine Waschmaschine einbauen, der dann ebenfalls überlesen und mit Registrierungs-Abschluss angenommen wird?

Inzwischen bin ich schon dazu übergegangen, jeden neuen User, der bei der Registrierung sogar zwei Fehler macht, direkt wieder zu löschen.
Wer Texte eh nicht sorgfältig durchliest, dem kann man im Forum ohnehin nicht helfen, es wäre verschwendete Mühe.

Aber genug Frust abgelassen; Du heißt jetzt also "Feuer5000" und alles ist gut!
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