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26

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 16:59

Laut der Ct muss man immer spezielle low esr elkos verbauen ist das richtig? b.z.w. haste da unterschiede gemessen?

Wenn ich neue Kondensatoren kaufe achte ich darauf dass diese für Schaltnetzteile geeignet sind. Bisher konnte ich keine großen Unterschiede messen. Ich denke aber dass bei nicht geeigneten Elkos die Lebensdauer stark eingeschränkt ist.

Beim ELV-Gerät ist eine Tabelle beigefügt. Das reicht normalerweise für eine Einschätzung ob "noch gut oder schon schlecht".

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27

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 21:43

Laut der Ct muss man immer spezielle low esr elkos verbauen ist das richtig?
Ja, das ist richtig.
Low ESR bedeutet "Low Serial Resistance". Die haben also einen besonders geringen Innenwiderstand, was bei hoher Arbeitsfrequenz wichtig wird.


Ich denke aber dass bei nicht geeigneten Elkos die Lebensdauer stark eingeschränkt ist.
Richtig.
In Gleichspannjungsanwendungen wäre es wurscht, aber in Schaltnetzteilen, bzw. bei Schaltwandlern, treten am Elko der Gleichspannung überlagerte Wechselspannungsanteile mit hoher Frequenz auf. Da fließt also ständig Strom hinein und wieder heraus. Wechselstrom halt.
Dieser Wechselstrom muss unweigerlich durch den ohmschen Innenwiderstand des Elkos. Je höher dieser Widerstand, umso höher die dabei auftreten Leistung, also Wärme.
Sprich: Je höher der ESR, umso wärmer wird der Elko im Betrieb.
Und unter Wärmeeinwirkung altern Elkos deutlich schneller, als in kühlerer Umgebung.

Wenn die dann mit der Zeit hinreichend gealtert sind, lässt die Siebung nach.
Man kann einem Elko sehr unter die Arme greifen, indem man ihm ein paar Mikrofarad in Form eines Kerkos parallel schaltet.
Das hält dem Elko immerhin die höchsten Frequenzanteile vom Leib, was die Sache schon deutlich entschärft.
Kerkos können einfach viel schneller auf rasche Stromänderungen reagieren, als Elkos.

Wenn ich Layouts sehe, in denen an kritischen Stellen bloß Elkos bestückt sind, ohne parallelem Kerko in direkter Nähe, dann kommt mir stets der Verdacht, dass der Hersteller hier ein Wegwerfprodukt designt hat.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

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28

Montag, 4. Januar 2021, 13:42

Heute kommt Dein Mainboard endlich an die Reihe, Strawberrybier!

Aber heute bekommt es zuerst mal eine Vollreinigung, um das ganze Kontaktspray zu beseitigen und dann wird es über Nacht gründlich getrocknet.
Morgen geht's dann an die eigentliche Arbeit.
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29

Montag, 4. Januar 2021, 17:32

Na das sind ja tolle Nachrichten im neuen Jahr!
Möge Deine Mühe letztendlich auch von Erfolg gekrönt werden.
Ich wünsche Dir, dem Forum und uns allen ein frohes und gesundes neues Jahr. Nach 2020 sollte es so langsam wieder bergauf gehen, hoffentlich...

Ich drücke beide Daumen.
mfG
strawberrybier

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30

Donnerstag, 28. Januar 2021, 19:25

Sooo,
nach der Reinigungsaktion vertagte ich das Mainboard dann noch drei Wochen lang auf ruhigere Zeiten.
Heute nahm ich mich endlich wirklich der Sache an.

Also ich sehe momentan überhaupt keinen Grund für Lötarbeiten am Grafikchip.
Meine Diagnose lautet: BIOS bzw. Firmware-Problem.

Nach Spannungszufuhr kommt nur der 3V3-Wandler, nicht aber der für 5V.
Das Board reagiert auf den Einschalttaster; es werden einige weitere (aber nicht alle) Wandler aktiv, jedoch weiterhin nicht der für 5V.
CMOS-Reset hat nichts gebracht und es gibt keine Jumper beim RAM-Riegel, oder sonstwo (definitiv).
Dass der 5V-Wandler nicht direkt nach Spannungszufuhr kommt, interpretiere ich als eine BIOS-Macke.
.
Um sicher zu gehen, nochmal zum dualen Schaltwandler:
Beide LDOs werkeln.
Pin 6: Der Enable für den ordnungsgemäß kommenden 3,3V-Wandler hat 1,2V.
Pin 1: Der Enable für den nicht kommenden 5V-Wandler hat Null Volt.
Widerstandswerte an beiden Pins ungefähr gleich: Ca. 120k.

Das fehlende Enable-Signal hat den Namen EN_5V.
Dieses Signal stammt von Pin 6 des dualen Signal-MOSFETs PQ58(a) (Schaltplan Seite 96).
Dessen Gate (Pin 2) führt 5V, wird also angesteuert, was nicht sein dürfte, denn deswegen steuert der MOSFET durch und zieht das Enable-Signal hart auf Masse.
Demnach sperrt der vorhergeschaltete b-MOSFET - und dem ist auch so, sein Gate wird nicht angesteuert.

PR207 ist nicht bestückt, wohl aber der mit dem Gate verbundene PR202.
Das Signal DD_ON an diesem Widerstand kommt nicht.
Dieses Signal stammt vom Embedded Controller, Pin 107. Außerdem führt es zum Latch-Baustein P2808B0 und darin an ein MOSFET-Gate.
Da dort kein Kurzschluss vorliegt (ergo auch nicht an Pin 107 des ECs) ist nunmehr klar, dass der EC den 5V-Schaltwandler nicht aktiviert. Denn:
Pin 107 des ECs bleibt low, statt high zu werden.

Da der EC aber durchaus arbeitet - immerhin reagiert er ja auf den Einschalttaster und steuert daraufhin einige Schaltwandler an (wenn auch nicht alle) - komme ich zu dem Schluss, dass das BIOS schadhaft sein muss, bzw. die EC-Firmware.

Die Suche nach dem BIOS scheitert auf der Website von Terra; auch anderweitig konnte ich es bis jetzt nicht finden.
Die Artikelnummer des Notebooks lautet vermutlich 1220456 (mir liegt ja nur das nackte Mainboard vor).
Weiterer Wissenshappen: Das Terra Mobile 1548 basiert auf dem Clevo-Barbone W650SH.
.
Ab hier komme ich nicht weiter - ich brauche das korrekte BIOS und/oder die EC-Firmware für den ITE8587E.
Wobei für BIOS/Firmware-Macken unser Sleepygti der geeignetere Mann ist, ich quäle mich damit immer sehr.


Dass Du, Strawberrybier Gebrutzel am Grafikchip bemerkt haben willst, tut ich mal als amoklaufenden EC ab.
Jedenfalls müsste der 5V-Wandler normalerweise direkt nach Spannungszufuhr aktiv werden, zusammen mit dem (tatsächlich laufenden) 3,3V-Wandler.
Da ist der Grafikchip noch völlig außen vor, der wird ja erst nach Betätigung des Einschalttasters überhaupt mit Saft versorgt.
Aber wenn schon der 5V-Wandler nicht kommt, dann ist es vom Rest des Mainboards echt zu viel verlangt, dass es sich irgendwie sinnvoll verhält.
Solange der also nicht werkelt, brauchen wir uns um andere Sachen keinen Kopf zu machen.
Und dass er nicht werkelt, liegt klar daran, dass der EC ihn nicht aktiviert.


Jetzt packe ich den Mist erst einmal wieder zur Seite, denn ich finde kein BIOS für das Ding.
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31

Donnerstag, 28. Januar 2021, 19:48

Nachtrag:

Ich kann den 5V-Schaltwandler per aufgezwungenem Enable aktivieren.
Dazu habe ich Pin 107 des Embedded Controllers abgelötet und am nunmehr freiliegenden Anschlusspad per Diodenprüfer 3V angelegt.

Somit absolut zweifelsfrei erwiesen, dass der EC seinen Job nicht tut.
Leider aktiviert er nach Betätigung des Einschalttasters weiterhin nicht alle, sondern nur einige Schaltwandler. Es ist somit nicht möglich, die Kiste mal korrekt booten zu lassen, um bei laufendem Rechner das BIOS neu zu flashen.
- Wobei ich das nötige BIOS ja eh noch nicht auftreiben konnte.
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32

Donnerstag, 28. Januar 2021, 20:25

Schau Mal, ob was brauchbares dabei ist.

Versteckter Text Versteckter Text

Dieser Text wurde vom Autor versteckt.

33

Donnerstag, 28. Januar 2021, 21:30

Hallo EDV-Dompteur,alle Achtung, chapeau, ich ziehe meinen Hut was Du alles aus solch einem nicht funktionierenden MB herauslesen kannst.
Die Artikelnummer des Notebooks lautet vermutlich 1220456 (mir liegt ja nur das nackte Mainboard vor).

Weiterer Wissenshappen: Das Terra Mobile 1548 basiert auf dem Clevo-Barbone W650SH.

Typenschild_Terra_1548Q-.jpg

Bingo, voll ins Schwarze.
Ab hier komme ich nicht weiter - ich brauche das korrekte BIOS und/oder die EC-Firmware für den ITE8587E.

Wobei für BIOS/Firmware-Macken unser Sleepygti der geeignetere Mann ist, ich quäle mich damit immer sehr.




Wenn das ein BIOS Problem ist wie kann man die Tatsache deuten dass das MB ab und zu startete und dann auch schon mal stundenlang lief. Ist da nicht nur die Firmware defekt? Oder kann es dann auch den Chip selbst betreffen?
Jetzt packe ich den Mist erst einmal wieder zur Seite, denn ich finde kein BIOS für das Ding.


Geht das jetzt in Richtung: Freigegeben zum Ausschlachten? :'-(
Oder gibt es noch Hoffnung?

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34

Donnerstag, 28. Januar 2021, 22:39

Wenn das ein BIOS Problem ist wie kann man die Tatsache deuten dass das MB ab und zu startete und dann auch schon mal stundenlang lief. Ist da nicht nur die Firmware defekt? Oder kann es dann auch den Chip selbst betreffen?
Mit der Frage habe ich schon gerechnet. Und die Antwort kann ich nur an den Haaren herbei ziehen:
Generell ist die Starsequenz strikt einzuhalten. Wenn nun z. B. ein Schaltwandler nicht kommt, die anderen zum Teil aber doch, dann kann es bei mehrfachen Startversuchen möglich sein, dass Restspannungen von der einen Rail auf eine andere geraten, wegen der intern an Chip-Eingängen stets horhandenen Schutzdioden, die normalerweise dazu da sind, Überspannungen nach VCC abzuleiten.
Wenn VCC nun aber Null Volt führt, weil der zugehörige Schaltwandler nicht kam, dann würde eine Eingangsspannung an einem der Eingangspins auf diese inaktive Rail verschleppt werden - was natürlich erfordert, dass die Spannung am Eingangspin von einer intakten Rail stammt.
Wenn man es nun mehrfach probiert, dann mag irgendwann der Fall eintreten, dass manche Enable-Eingänge sich hinreichend bedient fühlen.
So ein Zustand wäre dann aber eher instabil.

Das ist jetzt alles ziemlich an den Haaren herbei gezogen, aber es fühlt sich für mich zumindest halbwegs plausibel an.
Generell machen Chips sonstwas, wenn sie nicht genug Spannung erhalten. Es ist praktisch nicht vorhersehbar, was sie dann tun.

Kleine Annekdote am Rande:
Es gibt Hackmethoden, um passwortgeschützte Chips auszulesen, die sich grob so einen Effekt zunutze machen.
Da werden die Chips gezielt mit Unterspannung betrieben. Mit etwas Glück erwischt man eine Schwelle, bei der die Passwortabfrage so gerade eben nicht mehr richtig funktioniert, bzw. intern der entscheidende Transitor, oder MOSFET, durchsteuert, der normalerweise erst nach korrekt eingegebenem Passwort aktiv wird. Einfach weil die vorhergeschaltete Logik wegen Unterspannung aussteigt und nicht länger blockt.
Sobald das geschieht, dreht man die Spannung ordnungsgemäß hoch und hat nun den funktionierenden Chip zur Verfügung, mit übergangener Passwortabfrage.
Ich habe keine Erfahrung mit solchen Dingen, kenne aber die Methode, vom Lesen her.


Geht das jetzt in Richtung: Freigegeben zum Ausschlachten? :'-(
Oder gibt es noch Hoffnung?
Klar gibt es noch Hoffnung!
Zunächst probiere ich mal, ob ich mit den Dateien von Sephir0th etwas anfangen kann (vielen Dank an dieser Stelle!).
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35

Sonntag, 31. Januar 2021, 16:49

Hallo zusammen!

Hallo EDV-Dompteur!Alsoooo.... im Eingangsposting ging ja die Rede von 2 fast baugleichen Terra1548Q. Diese beiden Geräte zeigen das gleiche Fehlerverhalten!!!
1) Nachdem nun EDV-Dompteur die Ursache im Bereich des BIOS ausgemacht hat oder zumindest glaubt der Fehler sei dort zu suchen....

2) Nachdem ich nicht ganz untätig war und ein drittes Gerät mit defektem Display aber intaktem MB im Internet fand...
Ich habe dieses MB nun in den Laptop meiner Freundin eingebaut... und das Gerät lief!!!!Ich sage extra lief weil der Laptop ist heute wieder da. Und nun, 3 x Raten! GENAU das gleiche Fehlverhalten. Das Ding startet und stürzt unvermittelt wieder ab. Oder startet gar nicht. Oder beides zusammen!!!???

Kann es sein dass der Fehler auf der SSD zu suchen ist und das BIOS von dort aus zerschossen wird?Bei meinen Versuchen den oder die Fehler an den beiden Geräten zu finden habe ich die SSD hin und her getauscht. Kann es sein dass ich dadurch, zumindest bei einem der Geräte, das BIOS selbst zerschossen habe?

Tatsache ist, ich habe jetzt 3 MB's mit den gleichen Symptomen. Ist das Zufall? Was ist da los? Wie lässt sich so was erklären?Wenn die SSD das Problem in sich trägt wie soll ich vorgehen um den Fehler zu finden?

Gut, ich weiß, viele Fragen an einem solch regnerischen Sonntag.Bleibt alle gesund.
Strawberrybier

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36

Sonntag, 31. Januar 2021, 20:18

Sein kann natrlich vieles, auch das.
Windows10 tut wohl solche Dinge, dass es im BIOS herum rührt.
In der Vergangenheit gab es auch Lenovos, die dadurch "gebrickt" wurden, dass der User versucht hat, ein Linux zu installieren.

Ich habe mir tatsächlich mal ein Wochenende gegönnt. Wenn die Kiste wieder läuft, dann könnte ich den Write-Protect des EEPROMs so beschalten, dass künftig jeder Schreibversuch ins Leere läuft. Allerdings wäre dann noch immer der Embedded Controller prinzipiell gefährdet, wobei ich glaube, dass das nicht so relevant ist.
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37

Montag, 1. Februar 2021, 02:38

Faxen dicke jetzt.

Also das EEPROM habe ich neu gekokelt, mit den Daten von Sephir0th. Immerhin mit dem Erfolg, dass nun der 5V-Wandler kommt. Komischerweise aber erst nach Betätigung des Einschalttasters.
Dafür werden nun die übrigen Wandler nicht mehr aktiviert, außer natürlich dem für 3,3V.

Dann habe ich mich geschätzt zwei Stunden lang erfolglos damit gefrustet, dem EC eine neue Firmware zu flashen, in der Hoffnung, dass es vielleicht daran liegt. Doch wie so oft, klappte es mal wieder nicht.
Ich glaube, mein SVOD3 hat einfach eine Macke.
Jedes Mal bekomme ich die dusselige Meldung, ich solle die Masseverbindung zwischen Programmer und Mainboard checken. Die ist durch das eingesteckte USB-Kabel aber definitiv da, ich habe es auch mit dem Durchgangsprüfer verifiziert.
Jedenfalls kriege ich partout keine Datenverbindung zum EC zustande.

Jedes Mal, wenn ich diesen dammichten SVOD3 hervor kramen muss, habe ich Ärger mit dem Teil. Tastaturen kann ich damit überprüfen, aber sobald es an einen Embedded Controller geht, geht das Gezicke los.
Darum wimmle ich normalerweise alle Geräte ab, bei denen es vorhersehbar ist, dass ich beim EC bei muss. Firmware-Kram ist für mich stets purer Frust, mit dünner Erfolgsaussicht.
Wäre der EC total hinüber, dann wäre das Gezicke des Proggers ja nachvollziehbar, aber der EC reagiert ja immerhin auf den Einschalttaster und tut etwas, also ist er nicht tot.

Und selbst wenn das leidige Gebocke des Proggers nicht wäre - in der zugehörigen Online-Datenbank finde ich (wie so oft) keinen 100% passenden, sondern nur einen ähnlichen Eintrag, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob er wirklich zu diesem Mainboard passt.
Das Flashen der EC-Firmware per USB-Stick klappt natürlich auch nicht - davon abgesehen, dass auch hier unklar ist, ob sie überhaupt passt.
Es weiß ja schon keine Sau, ob die EEPROM-Datei von Sephir0th überhaupt die richtige ist.
- Abbruch, Nase voll! :-(

Sofern Sleepygti Lust darauf hat, sich mit der Firmware zu amüsieren, was ja seine fette Kompetenz ist, dann schicke ich ihm den Kram zu.
Das EEPROM habe ich natürlich vorher ausgelesen, die Datei kann ich per E-Mail senden.
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38

Mittwoch, 3. Februar 2021, 21:02

In Absprache mit Strawberrybier und Sleepygti habe ich die Teile heute an den Kollegen Sleepygti geschickt.
Für Firmware-Probleme ist er der wahre Meister, mit dem ich mich diesbezüglich nicht messen kann. Mein Schwerpunkt ist und bleibt die Elektronik.

Leider hat auch Sleepy - genau wie ich - derzeit eine ziemliche Menge angestauter Arbeit vor sich; es mag also einige Zeit dauern, bis er dazu kommt.
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39

Dienstag, 9. Februar 2021, 23:33

Versteckter Text Versteckter Text

Dieser Text wurde vom Autor versteckt.

Die Firma Wortmann hat mir freundlicherweise einen Link gesendet. Dieser führt zum BIOS der zu diesem Laptop passen soll.
Vielen Dank dafür.
mfG
Stawberrybier

40

Dienstag, 18. Mai 2021, 23:47

Hallo ans Forum,
ich wollte nur kurz mitteilen dass das MB wieder "zuhause" ist. Leider hat auch Sleepygti das Problem nicht lösen können.
Vielen Dank an alle die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben den Fehler zu suchen.
Freundliche Grüße an dieses freundliche Forum.
Strawberrybier