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Desi

Der EDV-Dompteur im Zivilmodus

  • »Desi« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 29. Juli 2016, 08:13

LiFePo4 - der ideale Akku für 3,3V Schaltungen

Heutige Schaltungen, wie beispielsweise der ESP8266, benötigen zumeist eine Betriebsspannung 3,3V.
In aller Regel verkraften sie noch etwas mehr (meist 3,6V) und kommen auch mit geringeren Spannugen klar, z. B. 2,5V.

Wer ein tragbares Gerät konstruiert, muss sich stets Gedanken über die Stromversorgung machen.
LiPo-Akkus waren mein bisheriger Favorit, weil deren Spannungsbereich ziemlich perfekt passt, in Verbindung mit einem Low-Drop-Spannungsregler.
Aber diese Akku-Typen nehmen selbst kleine Fehlbehandlung beim Laden schwer übel; auch dürfen sie nicht tiefentladen werden. Weiterhin können diese Dinger wie ein Feuerwerkskörper hochgehen, wenn sie überladen, oder mechanisch beschädigt, oder zu stark erhitzt werden. Ab und zu ist es sogar vorgekommen, dass so ein Akku ohne äußeren Grund explodierte!

In diesem Video werden verschiedene, mobile Spannungsquellen verglichen:
#64 What is the Ideal Battery Technology to Power 3.3V Devices like the ESP8266?

Der klare Favorit ist demnach LiFePO4.
Der Artikel auf Wikipedia untermauert das:
Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator

Die Kapazität bei gleichem Volumen, oder Gewicht, liegt zwar unter der von LiPo, aber dafür kann man auf den (bei LiPo erforderlichen) Spannungsregler verzichten, der ja seinerseits Energie konsumiert und allerhand Leistung nutzlos verheizt, resultierend aus dem Produkt der Spannungsdifferenz zwischen Eingang & Ausgang und dem Strombedarf.
Bei LiFePo4 hingegen, kommt die gasamte Energie des Akkus rein der damit versorgten Schaltung zu, die Akkukapazität wird also verlustfrei voll genutzt.

Hier ein weiteres Video von Andreas Spiess, das abermals die Vorteile verdeutlicht:
#65 How to use Lifepo4 Batteries (Tutorial)
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Achtung: Meine "piratigen" Postings können höhere Dosierungen von Satire/Ironie/Sarkasmus beinhalten! Mehr Infos dazu

"Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein"
Das Internet darf keine Spielwiese berufsempörter Advokaten sein!