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Mittwoch, 22. Januar 2020, 22:16

Medion E6226 mit Kurzschluss

Ich mach das nur Hobby mässig und bin ein Anfänger such einen ICE Chip Dank deiner tollen Anleitung konnte ich folgendes zuweisen.
Bin mir aber nicht sicher ab das auch so Stimmt.

Es Handelt sich um den Code EF = DC M30 Laut dem Datenblatt unter dem Link (http://www.s-manuals.com/pdf/datasheet/r…r07_richtek.pdf)
Sollte das ein RT8207LQW sein ist das soweit richtig ?

Wo kann man den bestellen bwz einkaufen am besten aus Österreich wegen Versandkosten?

Dieser Chip erzeugt einen Kurzschluss in der 5V Region.
Es handelt sich dabei um ein Medion E6226 Laptop mit der Mainboard bezeichnung M51U1.

Leider konte ich auch keine Schematic zu dem Mainboard finden. Das 2 defekte Bauteil was auch einen kurzschluss erzeugt hat den Aufdruck 7534B15 AXP11R






G

M

T

Y


Edit von EDV-Dompteur: Sonderbare Links gelöscht.
»Splasch« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_065.JPG (154,62 kB - 45 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 20:52)
  • IMG_063.JPG (163,33 kB - 37 mal heruntergeladen - zuletzt: 31. März 2020, 12:55)

EDV-Dompteur

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2

Mittwoch, 22. Januar 2020, 23:05

Sollte das ein RT8207LQW sein ist das soweit richtig ?
Korrekt


Wo kann man den bestellen bwz einkaufen am besten aus Österreich wegen Versandkosten?
Auf eBay wird man fast immer fündig.
Sonst halt die Suchmaschine der Wahl bemühen, um andere Lieferanten zu finden.


Dieser Chip erzeugt einen Kurzschluss in der 5V Region.
Da bin ich aber noch lange nicht von überzeugt, dass hier der Chip himself das Problem verursacht. Es kann zwar sein, muss aber nicht. Und ich gehe mal davon aus, dass Du das auch gar nicht definitiv feststellen kannst, oder?
Du könntest als brutale Testmethode mal die von Pin 15 weg führende Leiterbahn kurz vor der Durchkontaktierung durchtrennen, also unterhalb des PADs vom unbestückten Kondensator. Diese Unterbrechung lässt sich später leicht wieder flicken, nachdem Klarheit besteht, was da los ist.
Ist der Kurzschluss an der 5V Rail weg, wenn die Leiterbahn unterbrochen ist?

Übrigens sieht es danach aus, dass direkt an Pin 15 mal ein Kondensator bestückt war, der nun fehlt. Wie kommt das?


Leider konte ich auch keine Schematic zu dem Mainboard finden.
Du kannst aber das Datenblatt vom RT8207 saugen und Dir die dortigen Schaltbeispiele ansehen.
Mainboard-Hersteller übernehmen eines dieser Beispiele in aller Regel unverändert.


Das 2 defekte Bauteil was auch einen kurzschluss erzeugt hat den Aufdruck 7534B15
Aus dem Stegreif, also ohne jetzt danach zu recherchieren, weiß ich nichtmal, was das für ein Ding ist.
Und allein das macht es schon unwahrscheinlich, dass das Ding kaputt ist.
Wie kommst Du darauf, dass dieses Bauteil einen Kurzschluss erzeugt?
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Mittwoch, 22. Januar 2020, 23:29

Ich hab das durch gemessen bei der 5 Volt Spule ist der Kurzschluss auf Masse.
Nachdem beide Bauteile ausgelötet sind ist auch der Kurzschluss weg.

Den Fehler hab ich über die Thermo Kamera gefunden über eine Fremd Strom einspeisung.
Der IC erhitzt sich daber in kurzer Zeit auf 43 Grad und das bereits bei 4 Volt einspeisung.

Ja den Kondensator hab ich bei der Fehlersuche ausgelötet aber dieser ist in Ordnung und hat keinen kurzschluss.

Beim 2 Teil dem 7534B15 dürfte es sich um einen Power Protectend handelt Vermutlich die Bezeichnung UP7534BRA8 wobei es da -15 oder -20 gibt
wird wohl eher der -15 sein aber genau kann ich das auch nicht sagen.

Wird dieser wieder eingelötet fallt der Ohm breich bei der 5 Volt Spule auf Masse unter 113 Ohm und der Kurzschluss ist wieder da.
Deswegen wollte ich mal die 2 Teile gegen neue ersetzen und dann weiter schauen.

Schaltplan zum 7534B15 hab ich hier gefunden siehe link: https://obrazki.elektroda.pl/6555397100_1531174832.png
Zwischen 1 und 8 hab ich gerade mal 3,2 Ohm gemessen von GND zu VOUT sollte ja eine Diode drin sein.

EDV-Dompteur

Administrator

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4

Donnerstag, 23. Januar 2020, 11:53

OK, nach zehnmaligem Lesen habe ich es endlich begriffen.

Also den 7534B15 erklären wir dann mal tatsächlich für hinüber.
Wenn der einen USB-Port absichert, dann überprüfe auch mal, ob die Kontakte in der Buchse vergriesgnaddelt sind.

Was den RT8207LQW betrifft, bin ich aber noch immer nicht überzeugt, dass der hinüber ist.
Der Temperaturanstieg auf 43 Grad ist mir da ein viel zu schwaches Indiz. Bzw. gar kein Indiz, denn dieser Chip besitzt ein Thermalpad; es ist völlig normal, dass der warm, fast heiß wird, im Betrieb.
Deine fremdeingespeisten 5V könnten per Pin 15 (VDDP) über eine Chip-interne Diode sonstwohin vagabundiert sein und Stromfluss bewirkt haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Chip sich zum (womöglich auch nur kränkelnden) Arbeiten veranlasst sah.
So besitzt der Chip auch einen mit bis zu 1,5A belastbaren LDO (VTT).

Generell:
Es ist hochgradig kritisch, eine Fremdspannung auf eine Niederspannungs-Rail zu schalten. Bedenke, dass die Pins von Chips typischerweise Schutzdioden zum Spannungsversorgungsanschluss beinhalten. Da muss man wirklich seeehr genau überlegen, was man tut, bevor man es tut.
Unkritisch ist es hingegen (meistens, nicht immer!), die 19V-Rail direkt mit Saft aus anderer Quelle zu versorgen. Aber bei den Rails für die niedrigeren Spannungen ist wirklich Vorsicht geboten, das ist kaum einschätzbar, was man damit womöglich bewirkt.


Noch einmal zu dem LDO:
Mir fällt in Deinem Bild gerade auf, dass der Kerko an VTT einen Riss zu haben scheint.
Überprüfe den doch mal bitte, der könnte das Problem verursachen.

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