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Sonntag, 4. Oktober 2020, 16:54

HP 250 G3

Hallo. Ich versuche ein Motherboard von HP 250 G3 , LA-A994P,
zum laufen zu bringen.Habe mir das schema runtergeladen und
habe versucht systematisch die Verbindungen zu prüfen. Konnte
an Hand des schemas etliche Punkte finden, aber die meisten Bauteile
auf dem Motherboard sind nicht bezeichnet. Im Schema finde ich Bezeichnungen,
die Gleichen finde ich aber nicht auf dem Motherboard. Die meisten Bauteile haben
nur farbliche Kennzeichnung und sind so klein das ich die auch nur mit der Lupe
sehen kann.Gibt es dafür eine Lösung?
Danke im voraus

EDV-Dompteur

Administrator

Beiträge: 1 752

Wohnort: Hamburg

Beruf: Techniker

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2

Montag, 5. Oktober 2020, 04:08

Konnte an Hand des schemas etliche Punkte finden, aber die meisten Bauteile auf dem Motherboard sind nicht bezeichnet.
Das ist immer lästig und ziemlich anstrengend, aber mit etwas detektivischem Spürsinn kommt man meistens trotzdem klar.
Man muss dann halt die Leiterbahnen verfolgen und schauen, an welche Pins von ICs die Bauteile angeschlossen sind und so.
Für Anfänger eine kaum lösbare Aufgabe; für Profis einfach eine lästige, sich arg zäh hinziehende Fleißaufgabe. Aber lösbar.


Im Schema finde ich Bezeichnungen, die Gleichen finde ich aber nicht auf dem Motherboard.
Wie in der Schulung erklärt: Der Schaltplan muss nicht nur zur Bezeichnung des Mainboards passen, denn die bezieht sich ja bloß auf die unbestückte Platine. Von einer bestimmten Platine existieren aber in der Regel mehrere abweichende Bestückungsvarianten, daher muss (sollte) man den zur jeweiligen Bestückungsvarianten passenden Schaltplan auftreiben. Und dann muss (sollte) als drittes auch noch die Revisionsnummer übereinstimmen.

In der grausamen Praxis kann man oft schon froh sein, wenn man überhaupt einen Schaltplan aufgetrieben kriegt. Der dient dann halt mitunter eher zur Groborientierung, wenn er zu sehr vom Mainboard abweicht, in seiner real vorliegenden Bestückung.
Den Rest muss man sich dann anhand der Datenblätter der bestückten ICs zusammen reimen und dazu jede Menge Gebrauch von seiner Fähigkeit zum logischen Denken machen.

Ja, das nervt, aber was soll man tun?
Weil ich selbst solche Späße mittlerweile gründlich satt habe, nehme ich inzwischen schon keine Kompaktgeräte mehr zur Reparatur an. Also die Dinger, wo man die gesamte Unterschale abschrauben muss, um an Akku und Festplatte heran zu kommen. Diese Geräte haben fast nie einen befreidigenden Bestückungsaufdruck und man kriegt fast nie einen Schaltplan aufgetrieben und die bestücken Bauteile sind auch noch betont klein und mitunter auch nicht recherchierbar.
In solche Geräte kann man frustvolle Stunden über Stunden versenken; es macht keinen Spaß.

Der HP 250g ist da direkt noch human. Der nervt ja nur mit dem unzulänglichen Bestückungsaufdruck, aber die bestückten Bauteile sind noch recht normal. Auch ist der Akku von außen wechselbar, also noch ein ziemlich normaler Aufbau, abgesehen von der fehlenden Serviceklappe für RAM und HDD.

Die meisten Bauteile haben nur farbliche Kennzeichnung
Huch?
Picture, or it didn't happen!

Keine Ahnung, wo Du gerade zugange bist. Aber mich dünkt, dass Du eventuell gerade etwas unsystematisch vorgehst?
Wo genau klemmt es denn?
- Kommen 19V auf der Systemrail an?
- Laufen nach Spannungszufuhr die Schaltwandler für 5V und 3,3V?
- Reagiert das Mainboard auf den Einschalttaster und laufen dann alle Schaltwandler (außer dem für die Akkuladung)?

Ich will mich ja nicht aufdrängen, aber wir sollten wohl mal den zweiten Termin anpeilen.


und sind so klein das ich die auch nur mit der Lupe sehen kann.Gibt es dafür eine Lösung?
Ja, die gibt es: Nimm doch Euer gutes Mikroskop!?!
Wieso quälst Du Dich überhaupt mit der Lupe, wenn Ihr ein brauchbares Stereo-Mikroskop habt?
Und ich würde empfehlen, mal auf die Version mit Kamera-Anschluss umzusteigen, dann könntest Du auch direkt Fotos ans Forenposting anhängen, so dass ich sehen kann, wo Du gerade fest hängst.

Meine eigene Methode: Einfach mit dem Smartphone ein paar Fotos machen und diese am PC vergrößern. Da sieht man dann winzigste Details, die selbst per Mikroskop nicht ordentlich sichtbar wären, weil selbst mein olles Smartie noch viel stärker zoomt.
Ein einzelnes Foto ist mitunter nicht genug, daher mache ich an besonders relevanten Stellen gerne derer vier, aus vier verschiedenen Winkeln. So ist gewährleistet, dass immer mindestens eines dabei ist, wo der Lichteinfallswinkel schön schnucki ist und keine unerwünschte Lichtreflexion wichtige Details überstrahlt.
Macht Technik dir das Leben schwör, ruf' schnell den EDV-Dompteur! ;-)

- Technische Fragen zu Eigenreparaturen bitte öffentlich im Forum stellen, nicht telefonisch! -

3

Montag, 5. Oktober 2020, 13:16

Danke mein Lieber.
Bin für etliche Tage zu hause. Werde mich
weiterhin "abquälen". Ich möchte es eigentlich schaffen,
trotz des hohen Zeitaufwandes.
Schönen Tag noch

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